Es wurde nur ein Schädel gefunden

Coronel Martinez: Einer der aufsehenerregendsten Kriminalfälle scheint mit der Verurteilung eines Mannes abgeschlossen. Das Urteil ist bestätigt, die Schuld jedoch nicht zu 100% bewiesen.

Am 17. April 2012 verließ Teresa Edith Lichi Riveros ihr Haus in der kleinen Ortschaft im Departement Guairá, um zur Universität in das 20 km entfernte Villarrica zu fahren. Da kam sie niemals an. Die Hypothese, die die Staatsanwaltschaft nach einiger Zeit hatte, war, dass sie ihre Beziehung mit dem Anwalt Guillermo Saúl Duarte Villalba beenden wollte, was ihm missfiel. Duarte war zu der Zeit mit einer anderen Frau verheiratet. Es soll zu einer Diskussion gekommen sein, die im Tod der Frau endete.

Monate später fand 3 km von einem Grundstück eines Familienmitglieds von Duarte Villalba in der Ortschaft Ñumí den Schädel eines Menschen. Laut Gerichtsmedizin, die ohne ADN Probe auskam, handelte es sich um sterbliche Überreste des Opfers. Die Todesursache soll ein Schlag auf den Kopf gewesen sein. Der Rest des Leichnams wurde bis heute nicht gefunden. Der zu 23 Jahren Haft verurteilte Mann gestand bis heute das Verbrechen nicht ein.

Bis heute weiß man weder wo das Verbrechen stattfand, noch wo der Rest der Leiche liegt. Trotz Vorhandenseins eines Motivs gab es keine stichhaltigen Beweise, die Duarte belasten.

Nichtsdestotrotz sahen die Richter Paternio Vera, José Benítez und Nancy Roa es als bewiesen an, dass Guillermo Saúl Duarte schuldig ist und verurteilten ihn zu besagter Haftstrafe, die nun erneut bestätigt wurde. Telefonnachweise und andere Elemente hatten die Richter überzeugt. Abgesehen davon gab es nie einen weiteren Verdächtigen.

Wochenblatt / Última Hora

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