EU-Botschafter: “Wir entscheiden nicht über den Inhalt des Lehrplans”

Asunción: “Wir entscheiden nicht über den Inhalt des Lehrplans, wir mischen uns da überhaupt nicht ein”, sagt der EU-Botschafter, Javier García de Viedma, in einem Interview über die Zusammenarbeit mit Paraguay, den Mercosur und globale Konflikte.

Warum ist Paraguay für die Europäische Union von großem Interesse?

-Aus zwei Gründen: Zum einen, weil wir einen Bedarf festgestellt haben, und zum anderen, weil Paraguay ein Land mit großem Potenzial ist. Man kann über vieles reden, aber es besteht kein Zweifel, dass Paraguay in den letzten Jahrzehnten einen enormen Sprung gemacht hat.

Es wandelt sich sehr schnell. Sie hat einen günstigen demografischen Bonus und junge, arbeitswillige Menschen. Manchmal sind die enormen Fortschritte, die gemacht werden, von innen heraus nicht zu sehen. Die Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegen, ist enorm, und die EU sieht das Potenzial.

Paraguay hat sich in praktisch allen Bereichen verbessert. Das heißt aber nicht, dass alles gelöst ist. Die Herausforderung für das Land besteht darin, eine breite und starke Mittelschicht zu haben, und es ist nicht so, dass die EU dies entscheidet. Es ist die Regierung selbst, die uns sagt: “Das ist es, wonach wir suchen”.

Drei Jahrzehnte Direktverbindungen – was können Sie aus diesen Jahren hervorheben?
  • Im Jahr 1992 wurde die Rahmenpartnerschaft unterzeichnet. Wir feiern unser 30-jähriges Bestehen. Um ein wenig Geschichte zu schreiben: Damals gab es noch keine Botschaft im eigentlichen Sinne, sondern nur ein Kooperationsbüro.

Die Europäische Union ist ein völlig neues politisches Projekt, und Paraguay ist ein wichtiges Land für die EU.

Welches sind die wichtigsten Rahmen für die Zusammenarbeit? Ich weiß, dass sie Haushaltszyklen haben.

-EU-Haushaltszyklen dauern sieben Jahre. Wir treten jetzt in eine neue Phase ein. Es handelt sich um lange Zeiträume, in denen Verpflichtungen bestehen. So werden zum Beispiel in Paraguay noch immer viele Fonds aus dem vorangegangenen Zeitraum umgesetzt.

Außerdem war Paraguay im vorangegangenen Zeitraum der drittgrößte Empfänger von EU-Mitteln für die bilaterale Zusammenarbeit in Lateinamerika, und in Südamerika steht es nach Bolivien an zweiter Stelle. Wir sprechen hier von 168 Millionen Euro für sieben Jahre.

Jetzt treten wir in einen neuen Zyklus ein, der 2021 begonnen hat, und wir haben ihn an die Fortschritte angepasst, die im Land gemacht wurden, was bemerkenswert ist.

Es wurden bereits Schritte unternommen. Aber es gibt keinen Fortschritt.

-Genau, und wir haben uns weiterentwickelt. Paraguay ist kein armes Land. Technisch gesehen ist es ein Land mit mittlerem Einkommen. Hier widmen wir den größten Teil unserer Mittel der Bildung.

Worin besteht diese Hilfe?

-Die Leute denken, dass wir über den Inhalt des Lehrplans entscheiden, aber nein, da mischen wir uns überhaupt nicht ein.

Wir arbeiten mit der Regierung über das Finanzministerium zusammen, das die Mittel erhält. Denn wir leisten direkte Budgethilfe.

Das bedeutet nicht, dass das Geld in einen Sack geworfen wird. Es gibt technische Unterstützung, Kontrollen, Bewertungen und Indikatoren, und wir regulieren entsprechend.

Im Bildungsbereich wollen wir zum Beispiel dazu beitragen, das Niveau der Lehrer zu verbessern.

Wir unterstützen auch den sozialen Schutz. Das sind gleich zwei große Kapitel.

Aber wir haben auch noch andere, kleinere Säulen, wie z. B. die Regierungsführung (Menschenrechte, Wahlen, Demokratie) und die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen.

Bedeutet der von Ihnen erwähnte Fortschritt, dass die Zusammenarbeit reduziert wird?

-Wir treten in einen neuen Haushaltszyklus ein, und es wird weniger Geld geben, ja, aber weil Paraguay sich sehr verbessert hat und die Dinge auch gut gemacht hat.

Heute gibt es zwei Prioritäten: nachhaltiges Wachstum oder eine grüne und digitalisierte Wirtschaft und der Kampf gegen Ungleichheiten.

Es handelt sich um eine bilaterale Zusammenarbeit, gibt es auch eine regionale Zusammenarbeit?

-Ja, es handelt sich um Mittel für regionale Projekte. Zum Beispiel das organisierte Verbrechen. Globale Probleme müssen mit einer globalen Perspektive gelöst werden. Paraguay ist in dieser Hinsicht gut aufgestellt.

Eines der besorgniserregendsten Themen ist die organisierte Kriminalität. Wir haben drei regionale Projekte: Eines ist die Drogenbekämpfung. Der europäische Ansatz besteht darin, den Drogenhandel aus zwei Perspektiven anzugehen: Angebot und Nachfrage.

Kommt das EU-Mercosur-Abkommen voran?

-Das Assoziierungsabkommen zwischen dem Mercosur und der EU muss noch ratifiziert werden.

Die EU tut alles, um voranzukommen. Außerdem gibt es einen sehr interessanten geopolitischen Moment. Die Komplementarität war uns bereits bekannt, aber der Krieg in der Ukraine und seine Folgen sowie die Pandemie haben die Vorteile der Offenheit noch deutlicher gemacht. Paraguay und Uruguay haben viel von diesem Abkommen zu gewinnen.

Der Mercosur ist ein großer Agrarproduzent. Die EU ist eine Industriemacht. Das Abkommen hat Feinde auf beiden Seiten. Manche Menschen sind glücklich, andere nicht.

Im Großen und Ganzen ist erwiesen, dass die Zusammenarbeit integrierte Bereiche verbessert.

China und Russland sind in Lateinamerika auf dem Vormarsch. Wie nimmt die EU dies wahr?

Dies steht im Zusammenhang mit dem EU-Mercosur-Abkommen. Es gibt keine bessere Möglichkeit, Interesse zu zeigen, als Projekte zu konkretisieren und Dinge auf den Tisch zu legen.

China hat seine Präsenz exponentiell erhöht. In Paraguay ist es vielleicht weniger auffällig, weil es keine offiziellen Beziehungen gibt.

Es bestehen keine direkten Beziehungen, aber es gibt einen regen Handel.

Die Chinesen bauen Mega-Infrastrukturen, und dagegen haben wir nichts einzuwenden, wir unterstützen den freien Markt. Wir wissen aber auch, dass es sich um ein ganz anderes Modell als unseres handelt.

Und ich denke, hier hat die EU in Lateinamerika viel zu sagen.

Was ist Ihr Modell?

-Sie ist demokratisch, respektiert die Menschenrechte und freie Märkte. In unseren Ländern gibt es große Mittelschichten, die wirklich das große Polster des sozialen Schutzes sind, und das ermöglicht einen großen sozialen Zusammenhalt; und es funktioniert.

Es gibt noch andere Modelle, die mich aber nicht besonders ansprechen. Ich bevorzuge offene, freie Gesellschaften, in denen die Menschen mitreden können und in denen man nicht als Masse, sondern als Individuum behandelt wird und in denen meine Rechte geachtet werden.

Wie sieht die EU die Situation in der Straße von Taiwan? Die Situation ist heikel.

-Unser Standpunkt ist klar. Es wäre ein Fehler, in Taiwan zu wiederholen, was Russland in der Ukraine getan hat.

Unabhängig vom Ergebnis wäre dies eine große Schande für China. Und in diesem Sinne vertraue ich darauf, dass sich der gesunde Menschenverstand durchsetzen wird.

Welchen Standpunkt vertritt die EU derzeit im Ukraine-Russland-Konflikt?

-Es war von Anfang an sehr klar. Dies ist ein eklatanter Verstoß gegen die elementarsten Grundsätze des Völkerrechts.

Hier wurden zahlreiche Grundsätze verletzt: Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität.

Ich weiß, dass es Leute gibt, die die Position Russlands, einer Supermacht, verteidigen, dass man das wissen muss und so weiter, und es gibt viele Details, die zu diskutieren sind. Aber ab dem Moment, in dem man die Grenze überschreitet und 120.000 Soldaten in ein Land einmarschieren lässt, ist diese Diskussion sinnlos.

Ich meine, ‘sie vergewaltigen eine Frau… es ist Zeit, den Vergewaltiger zu stoppen, stoppen Sie den Vergewaltiger’. Genau das tut Russland mit der Ukraine. Das muss gestoppt werden.

Und wie?

-Unser Standpunkt ist klar. Wir haben uns nicht in den Konflikt eingemischt. Wir haben in internationalen Foren, vor allem in der UNO, verurteilt und Stellung bezogen. Wir verurteilen die Invasion wie die große Mehrheit der Länder.

Ich muss die Position Paraguays, seinen Mut und seine Konsequenz hervorheben. Es ist sehr deutlich geworden.

Auf der Ebene der Nachbarschaft ist dies aufgrund der gemeinsamen Grenze ein Irrtum. Aber wenn wir das Vergrößerungsglas erweitern, dann erzeugen Sie eine Bedrohung für ganz Europa.

Aber vor allem, wenn Sie oder Ihre militärischen und politischen Führer sich darauf einlassen, unbekümmert zu sagen: “Wir haben Atomwaffen und die können auf ihre Hauptstädte fallen”. Was erreichen Sie damit? Zwei Länder, die während des Kalten Krieges neutral waren, bitten um den Beitritt zur NATO: Finnland und Schweden. Ein großer Erfolg, aber für die NATO.

Dies gilt nicht nur für Europa.
  • Ich betone, dass diese Bedrohung nicht nur für Europa, sondern für die ganze Welt gilt. Einerseits die direkten Folgen, die wir sehen. Ein Großteil der Inflation ist eine Folge davon. Die Auswirkungen sind auch in Paraguay zu spüren.

Wir sehen aber auch eine prinzipielle Frage. Die UN-Charta ist verletzt worden. Russland ist nicht nur ein Gründungspartner, sondern auch ein privilegierter Partner. Es ist eines der fünf Länder, die im Sicherheitsrat ein Veto einlegen können. Sie trägt eine besondere Verantwortung wie China, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten und Frankreich.

Es sind diese fünf, die letztendlich die Wächter sind, wenn der Frieden bedroht ist. Ich denke, es ist kein besonderes Privileg, bei den Nachbarn einzumarschieren.

Wir haben in der Vergangenheit gesehen, welche Folgen Handlungen und Haltungen wie die Russlands gegenüber der Ukraine haben.

Wer verliert und wer gewinnt?
  • Russland verliert. Unabhängig vom Ausgang des Krieges hat sie an Prestige verloren. Sie hat ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Aber bei der Beurteilung, wer auf der Makroebene gewinnt oder verliert, müssen wir die Tatsache berücksichtigen, dass Kriege Prozesse beschleunigen. Und schließlich werden die Machtverhältnisse neu geordnet.

Wochenblatt / Abc Color

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Europakongress

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10 Kommentare zu “EU-Botschafter: “Wir entscheiden nicht über den Inhalt des Lehrplans”

  1. x16520518_193814594518

    Paraguay auf WEF-Kurs (Stichwort: Agenda 2030): https://www.elnacional.com.py/politica/2020/09/23/paraguay-recibira-86-millones-de-euros-de-la-ue/

  2. DerEulenspiegel

    Auch so eine Verdummungsnummer durch den Botschafter der EU. Er hat wohl Recht, den Lehrplan wird die EU und die USA nicht vorgeben, wohl aber die Richtung. Und die Richtung ist links-grün und damit in großen Teilen gesinnungsdiktatorisch und freiheitsfeindlich.

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  3. monosapiens sapiens

    Nick Knatteron: weil Du mich für Deinen Dödel hälst, will ich mal gar nicht so kleinlich sein: hier der Artikel, bzw. der Titel dazu:
    US Launched 251 Military Interventions Since 1991, and 469 Since 1798
    veröffentlicht von der Federation of American Scientists, 56 Seiten, (Congressional reseach)
    übrigens bestätigt durch die Tufts University, die eine höhere Zahl nennt. Ich vermute mal, dass Deine Englischkenntnisse kaum ausreichen, den Artikel zu lesen oder gar zu verstehen. Derjenige, der alles nicht kapierte bzw. kapieren wird, wirst Du sein. Ich habe alles verstanden. Schließlich habe ich zwei Doktorgrade und bin möchtegern-Professor.
    Allah erkennt die Seinen!

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  4. monosapiens sapiens

    Die USA sind das Imperium des Bösen. Sie zetteln überall Kriege an nach Lust um Laune, sind die größte Nuklearmacht, foltern weltweit Gefangene, bespitzeln eigene “Verbündete”, manipulieren die Finanzmäkrte und viele andere tolle Dinge mehr.
    Alles im Namen der Verteidigung der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheit und vor allem der freien Meinungsäußerung. Als es noch kein Internet gab wurden weltweit ca 220.000 Zeitungen und Zeitschriften, die in anderen Ländern herausgegeben wurden oder werden, um festzustellen, er etwas negatives über den Hegemon berichtet. “Woher weißt Du das?” Habe ich auf meiner Festplatte, keine Lust zu suchen. Stammt aber noch vor der Zeit von Putin.
    Nickilein: vorgestern vernahm ich, dass die CIA dringend Mitarbeiter sucht. Altersbedingt komme ich nicht in Frage, Du schon eher. Also los: Vorschlag: Du läßt Dich in die Ukraine versetzen, wirst dort Direktor eines Freudenhauses und läßt die russischen Offiziere von eben diesen Damen bespitzeln, frei nach Mata Hari.

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  5. monosapiens sapiens

    Es herrscht Wirtschaftskrieg – nicht nur zwischen dem Westen und Russland, sondern auch zwischen den USA und der EU, nur, dass dies hierzulande niemand anspricht. (Was kann man von Feiglingen auch anderes erwarten?) Die Sprengung der Ostseepipelines stehen ganzt im Zeichen dieses Krieges. Warum sollte Putin sprengen? Es genügt, den Hahn zuzudrehen.
    (Jetzt werden wieder verschrobene Gegenargumente kommen)
    Die USA haben jedoch auch ein geostrategisches Interesse, einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu treiben. Man schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe – den alten Feind Russland und den alten Konkurrenten Deutschland. Woher ich das weiß? Na, von Beate Uhse, der war das schon zu Lebzeiten klar.

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    1. DerEulenspiegel

      Sie haben doch ganz offensichtlich einen *****! Immer wenn die Stichworte “Gott, Christen, USA” fallen, fallen Sie aus dem Rahmen mit viel Schaum vor dem Mund. Einfach nicht mehr für voll zu nehmen! Ich sage zu all ihren Haßtiraden gegen die USA nur folgendes:
      1. Dank den USA wurde der Westen bis zum heutigen Tag nicht von den Russen bzw. der UDSSR überrannt und geknechtet!
      2.Dank den USA blieb Deutschland ein freies Land und blüht nach dem 2. Weltkrieg auf wie kein zweites Land der Welt
      3. Es ist nur und ausschließliche den USA zu verdanken, daß die Welt heute nicht von einer Moskauer Weltregierung beherrscht wird. Es war seit Lenins Zeiten stets das Ziel der Russen eine Weltrevolution anzuzetteln um alle Länder der Welt unter russische Bevormundungen bis hin zur Ausschaltung aller Freiheit- und Bürgerrechte zu stellen. Dies alles geschah immer nach dem gleichen Muster: a) Befreiung der Werktätigen von der Herrschaft des Kapitals b) Installierung und Unterstützungen weltweit von sogenannten “Befreiungsbewegungen – in Wirklichkeit alles Verbrecherbanden ohne Skrupel, genau so wie heute die Russen in der Ukraine. Mord & Totschlag, Folter und Brandschatzungen waren und sind ihre Merkmale bis zum heutigen Tag.
      4. Erst seit Gorbatschow verzichtete die UDSSR auf ihr Ziel einer Weltherrschaft unter dem Zeichen des Kommunismus.
      5. Seit Putins Zeiten wurde offiziell auf das Ziel einer Weltherrschaft unter dem Kommunismus verzichtet. Aus taktischen Gründen wechselte man das Banner mit Hammer und Sicherl auf rotem Grund und machte auf “national” unter der russischen Flagge. Das Ziel bleibt das Gleiche! Herrschaft über fremde Nationen, Abschaffung aller Freiheitsrechte der Bürger bis hin zu Mord & Totschlag gegen Oppositionelle. Nur Dumme oder Putinanhänger fallen auf diesen Etikettenschwindel herein.
      6. Die Auswirkungen der russischen Politik seit Lenin und Stalin (der im übrigen von Putin noch immer hoch verehrt wird) sind noch heute überall auf der Welt zu erkennen: Siehe Kuba, Venezuela u.a. kommunistische Staaten in Südamerika und in Asien. Dazu vermehrt Diktaturen in Afrika, die früher gerne Rot sein wollten, heute auf nationalistisch tun (so wie Rußland auch) und von Putins Drecksbanditen, der Wagner Gruppe, unterwandert und ausgebeutet werden.
      Erzählen Sie daher keine solchen Stuß um unter ihrem angeblichen Professorentitel Intelligenz und Wissen zu verbreiten! Im Übrigen: Wir warten noch immer auf die von Ihnen großmundig angekündigte Interventionen in Paraguay durch US-Militär, das angeblich sich in zahlreichen Hotels des Landes einquartiert habe. Nur dummes Geschwätz von Ihnen, wie immer!!!

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      1. monosapiens sapiens

        Mannilein:
        Jesus der Christus ist kein Richter und kein Vergelter, und seine Botschaft in der Bergpredigt an seine Nachfolger lautet: “Richtet nicht”.
        Sondern jeder Mensch wird sein eigener Richter sein. Der Mißbrauch des Jesus von Nazareth als endzeitlichem Scharfrichter und Handlanger eines angeblich strafenden Gottes zählt im Gegensatz dazu zu den Eigenschaften der neuen Religion, die vor ca 1900 Jahren entstand und die sich später in der Vatikankirche konstituierte.
        Suum cuique – Jedem das Seine.
        Amen

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  6. DerEulenspiegel

    Ja, es ist richtig, die USA sind eine egoistische Weltmacht. Sie achten darauf, daß ihnen keine Konkurrenten entstehen, oder daß andere Länder ihnen groß in die Quere kommen können. Das aber ist nicht verwunderlich, wer gibt schon gerne Macht freiweillig ab. Und dennoch ist mir eine Art von Bevormundung durch die USA 1.000 mal lieber, als eine Terrorherrschaft unter den Russen oder gar den Chinesen. So lange ich zurück denken kann, ging es uns im sogenannten Westen gut, bessere Zeiten gab es zu keinem Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte. Sollte ich das in naiver Weise mit einer russischen Vorherrschaft tauschen? Nie im Leben!!!! Alles Übel zum jetzigen Zeitpunkt kommt erstens durch die roten Jünger und Nachfolger der Kommunisten unter grünem Anstrich, die auch die USA in großen Teilen unterwandert haben und durch Putins Machthunger um eine zweite UDSSR wieder zu errichten. <im Hintergrund wartet China auf den richtigen Zeitpunkt die Gesamtherrschaft übernehmen zu können Europa ist einfach zu schwach und zu unfähig sich selbst verteidigen zu können oder zu wollen. Folglich bleibt uns nur die Wahl zwischen den USA, den Russen oder China. Dann halte ich es doch lieber mit dem, was ich kenne und versuche innerhalb dem System gegen zu steuern, mit Realitätssinn und Klugheit.

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    1. monosapiens sapiens

      Mannilein: wenn Sie angeblich gute Englischkenntnisse haben empfehle ich folgendes Buch, im Internet kostenlos herunterzuladen:
      Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders.
      Dann werden Sie hoffentlich wissen, ob Sie nicht doch der Teufel reitet. Ihre beiden Kommentare habe ich nur schnell überflogen aber schnell erkannt, dass Sie wieder einmal keinen Durchblick haben und ipso ergo nur Blödsinn von sich geben. Keine Ahnung: Erkenntnisse auf Bildzeitungsniveau und dann den großen Manitou rauskehren. So gefällt mir das. Dass Sie ein kluger, gut informierter und erfolgreicher Schrotthändler aus Deutschland sind, können Sie mir nicht weis machen. Schrotthändler schon aber weder klug noch gut informier noch erfolgreich. Lol

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  7. Zu Ihren letzten beiden Kommentaren fehlen mir einfach die Worte!
    Wie kann man nur so verblendet sein?

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