Asunción: Horacio Cartes, ehemaliger Präsident der Republik und aktueller Vorsitzender der Colorado-Partei, wurde heute Morgen in das private Sanatorium Migone im Zentrum von Asunción eingeliefert.Der Ex-Staatschef erlitt Krampfanfälle, wurde sediert und intubiert. Laut einem ersten medizinischen Bericht ist sein derzeitiges Zustandsbild stabil.
An diesem Donnerstag wurde Horacio Cartes (Präsident von 2013–2018) ins Krankenhaus gebracht. In einer Pressekonferenz am Mittag informierten Dr. Eugenio Báez (Infektiologe) und Senator Antonio Barrios (persönlicher Arzt von Cartes) über seinen Zustand.
Medizinischer Hintergrund:
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Symptome: Gegen 8:00 Uhr morgens wies Cartes in seiner Residenz hohen Blutdruck und Herzrhythmusstörungen auf. Während der Voruntersuchung erlitt er wiederholt „tonisch-klonische Krampfanfälle“.
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Behandlung: Er wurde auf die Intensivstation verlegt, wo er zur Unterstützung der Atmung sediert und intubiert wurde.
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Diagnostik: Eine Magnetresonanztomographie (MRT) zeigte keine Anzeichen für eine Ischämie oder Hirnblutung, womit ein Schlaganfall ausgeschlossen wurde. Weitere Untersuchungen, darunter eine Lumbalpunktion zur Prüfung auf Infektionen, stehen aus.
Hintergrund zur Person: Senator Barrios betonte, Cartes sei bisher ein „recht gesunder Mensch“ ohne Vorgeschichte von Bluthochdruck gewesen. Vor dem Krankenhaus war eine verstärkte Polizeipräsenz und Einheiten des präsidialen Begleitregiments (Regimiento Escolta Presidencial) zu sehen.
Vom Unternehmer zum Politiker: Der 69-jährige Cartes führt die Strömung „Honor Colorado“ an, die derzeit die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses hält. Er trat 2009 in die Politik ein und gewann 2013 die Präsidentschaftswahlen.
Politische Kontroversen:
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Verfassungsänderung: 2017 scheiterte sein Versuch, die Wiederwahl per Verfassungsänderung zu ermöglichen, an massiven Bürgerprotesten, bei denen der Oppositionelle Rodrigo Quintana durch die Polizei getötet wurde.
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US-Sanktionen: 2023 verhängte die US-Regierung unter Joe Biden Sanktionen gegen ihn wegen Korruptionsvorwürfen. Diese Sanktionen wurden jedoch 2025 unter der Regierung von Donald Trump wieder aufgehoben.
















nmp299
Intubieren bei einem Krampfanfall scheint hier die Regel, zumindest in Central, zu sein.
Diazepam und zur Not ein Schlafmittel tut es auch.
Eine Beatmung ist sicherlich nicht notwendig, außer die Kassen des Krankenhauses zu füllen.
Meine Frau ist Epileptikerin. Krampfanfälle kennen wir auch.
In San Lorenzo, Uni, 7.300 € gezahlt, 3 Tage intubiert.
In Encarnacion, Tayj eben nicht. 500€ war auch nicht wenig, aber deutlich weniger.
Jetzt einen Arzt kennenlernen dürfen, der Diazepam verschreibt und zur absoluten Not auch das passende, schnell wirkende, Schlafmittel.
eggi
Armer Kerl, wen kümmert das`? Andere von Ihm unterjochte, haben auch Probleme, aber nicht die Medizinische Zuwendung, die er hat. In ein paar Stunden wird er ins Ausland geflogen, wo er dann wieder “ aufersteht“, weil auch ER dem „Weltbesten Gesundheitssystem“, seine Worte, nicht meine, auch nicht mehr vertraut, als das ER sie sieht.
Heinz1965
Wenn er nur eine Beatmungs Maske auf Mund und Nase hat ist es ok. Sollte der Beatmungs Schlauch im Hals stecken ist das oft der erste Schritt zu Behinderung oder zum Tod .
nmp299
Sediert und Intubiert ist sicherlich nicht nur eine Sauerstoffmaske.
Das ist künstliches Koma mit Beatmungsmaschine und Schlauch in die Lunge.