Erweiterte Öffnungszeiten: Kliniken reagieren auf schleppende Impfquote

Encarnación: Behörden rufen dazu auf, Kinder gegen Masern, Röteln und Mumps zu impfen, da Ausbrüche drohen und eine Durchimpfungsrate von 95 % erreicht werden muss.

Dr. Claudia Rodríguez vom erweiterten Immunisierungsprogramm (PAI) der Region Itapúa berichtete, dass die am 9. März gestartete nationale Impfkampagne gegen Masern, Röteln und Mumps zwar voranschreitet, aber noch nicht die erwarteten Deckungsraten erreicht hat.

Wie sie erklärte, befindet sich die Kampagne vier Wochen nach dem Start etwa auf halbem Weg, zeigt jedoch insbesondere bei Kindern zwischen 1 und 3 Jahren eine geringe Resonanz. Diese Gruppe weist eine niedrigere Quote auf, da sie – im Gegensatz zu den 4- und 5-jährigen Kindern, bei denen Impfaktionen in den Schulen den Zugang erleichtern – nicht regelmäßig Bildungseinrichtungen besucht.

Die Medizinerin betonte die Verantwortung von Eltern und Erziehungsberechtigten, die Minderjährigen zu den Impfstellen zu bringen. Sie erinnerte daran, dass Paraguay weiterhin als masernfreies Land zertifiziert ist, warnte jedoch vor dem latenten Risiko durch den Grenzverkehr und der Notwendigkeit, eine Durchimpfungsrate von mindestens 95 % aufrechtzuerhalten.

Die Impfdosen sind in allen Familiengesundheitseinrichtungen (USF), Regionalkrankenhäusern und dem Gran Hospital del Sur mit erweiterten Öffnungszeiten verfügbar. Zudem ist geplant, im Hinblick auf die Herbst-Winter-Saison neue Immunisierungsstrategien einzuführen.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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5 Kommentare zu “Erweiterte Öffnungszeiten: Kliniken reagieren auf schleppende Impfquote

  1. Offensichtlich fehlen hier die passenden Impfanreize. Z.B. medizinische Behandlung oder Führerschein nur für geimpfte. Auch sollten Vertragsabschlüsse (Mobilfunk, Festnetz, Miete etc.) an den Impfstatus gebunden sein.

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