Asunción: Eduardo Barros, Direktor der Nationalen Wettbewerbskommission (CONACOM), äußerte sich zu einer Studie über den Rindfleischmarkt in Paraguay für den Zeitraum 2018–2025. Die Untersuchung zeigt, dass 90 % der Schlachtungen für den Export bestimmt waren.
Er erklärte, dass die Forschung die Struktur des Sektors, die Preisbildung und das Wettbewerbsniveau in der gesamten Wertschöpfungskette analysiert habe. Ein zentraler Punkt ist die starke Konzentration der Industrie: Drei Fleischverarbeitungsbetriebe dominieren 70 % des Marktes.
Die Studie wurde mit dem Ziel durchgeführt, die Funktionsweise der verschiedenen Bereiche der Fleischkette besser zu verstehen. Barros wies darauf hin, dass die Fleischpreise weltweit extrem hoch seien – ein internationales Phänomen, das der Dynamik des freien Marktes folge: Wenn die Preise im Ausland besser sind, wird die Produktion exportiert.
Dennoch gab der Leiter der CONACOM an, dass nach Gesprächen mit verschiedenen Branchenverbänden kein Risiko für Versorgungsengpässe im Land bestehe, da genügend Rohstoffe vorhanden seien. Die Herausforderung bestehe jedoch darin, ein größeres Volumen der Schlachtungen für den lokalen Markt bereitzustellen.
Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv















