Familie Wiebe verlangt ein Lebenszeichen

Río Verde: Die Familie von dem entführten Franz Wiebe gab heute eine kurze Pressekonferenz. Sie verlangt von der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP ein Lebenszeichen.

„Wir sind wachsam und erwarten jeden Tag eine gute Nachricht, dass sie nicht beabsichtigen, unseren Sohn zu verletzen“, verlas Henry Unger, ein Nachbar der Wiebes, den ersten Passus der Erklärung. Die Eltern konnten vor Aufregung nicht sprechen.

„Wir sind sehr besorgt über unseren Sohn Franz Wiebe. Deine Familie vermisst dich. Wir wollen nur sagen, dass du unsere volle Unterstützung hast. Wir denken, der Kommandant der EPP hat auch Kinder und Familie. Wir wollen etwas von unserem Sohn hören und mit ihm die Hoffnung erneuern, dass er bald wieder bei uns sein kann“, lautet der Appel weiter.

Seit 120 Tagen ist der Teenager entführt. Die EPP verlangt 700.000 US Dollar Lösegeld, die Familie hat aber kaum mehr als fünf Millionen Guaranies zur Verfügung.

Quelle: Ultima Hora

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