Frost ist günstig für die Weizenernte in Itapúa

Die Frosttage der vergangenen Tage in verschiedene Bereichen des Departements Itapúa begünstigen die Winterkulturen, wie zum Beispiel im Weizensektor, sagte Orlando Gallas, Agronom der Kooperative Colonias Unidas.

Vor allem im Zentrum und in den nordöstlichen Bereichen von Itapúa gab es starke Fröste. „Frost ist ein großer Vorteil für den produktiven Sektor. Insbesondere nachdem der Weizen in seiner vollen vegetativen Entwicklung steht“, sagte Gallas. Er fügte an, das natürliche Phänomen käme der Düngung auf den Feldern zugute und helfe Schädlinge zu beseitigen. „Mehrere Jahre kam es zu keiner Frostperiode. Allerdings können die Kulturen von Mais und Soja geschädigt werden. Bisher haben wir keine Daten darüber, aber wir müssen davon ausgehen, dass es wohl so sein wird, insbesondere weil die kalten Temperaturen noch anhalten sollen“, erklärte der Agronom.

Starken Frost gab es in den Gegenden von Trinidad, Capitán Meza und Carlos Antonio López sowie in dem Bereich Colonias Unidas. In dem letztgenannten Bereich werden auf einer Fläche von mehr als 30.000 Hektar Weizen angebaut. Auch die Zuckerrohrlandwirte im Departement Guairá sind in Sorge. Teilweise sind große Flächen vom Frost betroffen. Die Ernte findet schon statt, aber nicht alle Landwirte können ihr Produkt in die Fabriken liefern, denn diese ernten zuerst ihre eigenen Ländereien. Deshalb kommt es immer wieder zu Verzögerungen bei der Anlieferung.

Quelle: Ultima Hora