Führerscheinentzug: Was alles kommen soll

Asunción: Der Leiter der Patrulla Caminera erklärte, welches System bei alkoholisierten Fahrern bald in der Praxis umgesetzt werden soll. Die Schritte bis zum Fahrverbot sind jedoch verhältnismäßig lasch.

Angenommen es gäbe einen Uniformierten der Straßenpatrouille, der kein Geld im Tausch für Straferlass ansprechen würde, sind alkoholisierte Fahrer weiterhin ein Problem ohne Lösung, denn wer mit 0,8 Promille oder mehr erwischt wird, muss beim ersten Mal eine 4-stündige Schulung an einem Sonntag teilnehmen, bevor es den Führerschein zurückgibt. Wer ein zweites Mal in die gleiche Falle tappt und alkoholisiert am Lenkrad erwischt wird, muss ganze vier Sonntage an der Schulung teilnehmen, ehe er selbst wieder fahren kann. Erst bei dem lernresistenten Fahrer, der drei Mal erwischt wird, will man eine permanenten Führerscheinentzug umsetzen, erklärte Luis Christ Jacobs, bei einem Interview.

Wichtig dabei zu wissen ist, dass diese Maßnahmen unabhängig von denen auferlegt werden, die von Seiten der Staatsanwaltschaft oder bei Gericht auf einen warten können. Sich einem Alkohol- oder Drogentest der Straßenpatrouille nicht zu unterziehen wird ebenso als schwerwiegende Straftat eingestuft und verfolgt.

In der vergangenen Woche, die nach wie vor Teil der Quarantäne galt, wurden 3.298 Alkoholtests gemacht, wovon 209 diesen nicht bestanden.

Wochenblatt / El Independiente

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1 Kommentar zu “Führerscheinentzug: Was alles kommen soll

  1. Saminathasarma Kanesharajakkurukkal

    Das Schöne hierzulande ist ja, fährt man stockbesoffen in einen Wegbelagerung, so fährt einem die Polizei gerne nach hause. Denn so viel Geld hat man normalerweise nicht dabei. Sonst machens natürlich auch gerne noch einen Umweg zum BancOmato. Also nehmt nächstes Mal besser das Taxi.
    Kann mir das schon vorstellen, wenn das Röhrchen blau anschlägt: ne, da geht es nicht etwa ab zur genauen Probe bei einem Arzt, da wird erst einmal gelabert, wie hoch jetzt die Buße sei und der nette Polizist jetzt sowieso einem nach Hause fahren muss, da man in dem Zustand sowieso nicht weiterfahren darf. Kein Problem, wird die Polizeimütze gegen die Taxifahrermütze getauscht. Auf dem Weg kann man sich dann bestimmt einigen. Aber billig wird es nicht sein. Aber noch billiger als die Buße selbst schon. Dies gilt natürlich nur für diejenigen, die es haben. Diejenigen die kein Kleingeld übrig haben müssen dann natürlich zur Sonntagsschule. Damit die Schätzungsstatistiken wieder stimmen.