Asunción: Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen den Präsidenten der Banco Atlas, Miguel Ángel Zaldívar, und acht weitere Führungskräfte des Instituts, weil sie angeblich Geldwäschetransaktionen mit Geldern ermöglicht haben sollen, die während der Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Nicolás Leoz aus der Südamerikanischen Fußballkonföderation (Conmebol) abgezweigt worden waren.
Die Banco Atlas veröffentlichte daraufhin eine Erklärung an ihre Kunden und die Öffentlichkeit, in der sie die Vorwürfe, die sie mit einer Untersuchung wegen mutmaßlicher Geldwäsche in Verbindung bringen, die das Unternehmen und seine Führungskräfte betrifft, kategorisch zurückweist.
Das Institut betonte, dass sein Handeln „stets auf Rechtmäßigkeit, Transparenz und den besten Praktiken des Finanzsektors beruht” und wies jede Andeutung zurück, außerhalb des Gesetzes gehandelt zu haben.
In ihrer Erklärung erinnerte die Bank daran, dass die Zentralbank von Paraguay (BCP) als Aufsichtsbehörde nach den im Rahmen der Ermittlungen durchgeführten Untersuchungen zu diesem Zeitpunkt mitgeteilt habe, dass die Banco Atlas in voller Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften gehandelt habe.
Dass die Justiz unter politischem Druck steht, zeigt, dass nun Anklage erhoben wurde.
„Wir sind fest davon überzeugt, dass die Ermittlungen und die gerichtlichen Instanzen die korrekte Vorgehensweise der Banco Atlas belegen werden und dass in diesem Fall letztendlich Gerechtigkeit walten wird”, heißt es in der Erklärung.
Abschließend bekräftigte das Unternehmen seinen Respekt gegenüber den staatlichen Institutionen und betonte, dass „Ethik, Solidität und Compliance die Säulen sind, auf denen das Vertrauen in die Banco Atlas aufgebaut ist”.
Wochenblatt / El Nacional















