Fünf “Chile“ Schlachthöfe suspendiert

Asunción: Die chilenischen Behörden untersuchen regelmäßig die Schlachthöfe, von denen Rindfleisch nach Chile entsendet wird. Aufgrund gewisser Vorkommnisse wurden fünf gesperrt.

Mit rund 97.000 t gekauftem Rindfleisch in 2017 war Chile der größte Abnehmer des Qualitätsfleisches. Besuche des landwirtschaftlichen Dienstes (SAG) im Monat Dezember führten dazu, dass die Exporterlaubnisse von fünf Schlachthöfen außer Kraft gesetzt wurden. Temporär bleiben nur noch zwei Schlachthöfe, die weiter arbeiten dürfen.

Der SAG Bericht, dessen Gründe noch nicht bekannt sind, erklärt folgende Schlachthöfe für suspendiert: Frigomerc S.A., Mussa (Frigorífico Mercantil Única de Servicios SA), Ipfsa (Industria Frigorífica Paraguaya S.A.), Guaraní (Schlachthof Nº 17) und Nav&Com. Der Abschlussbericht von den Inspektionen am 4. und 20. Dezember sollte schon in den Händen der Verantwortlichen des Tierhygieneinstitutes (Senacsa) sein.

Noch keine Entscheidung über den weiteren Verlauf gibt es hingegen bei den Schlachthöfen Frigo Chorti, Frigorífico Concepción und Frigo Chaco (Cooperativa Multiactiva Fernheim Ltda). Rindfleisch nach Chile exportieren dürfen weiterhin die Schlachthöfe Neuland und Guaraní (Schlachthof Nº 321).

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

17 Kommentare zu “Fünf “Chile“ Schlachthöfe suspendiert

  1. Ist aber schon höchst bedenklich, daß chilenische Behörden auf vorhandene Mißstände in Schlachthöfen stoßen, während paraguayische Behörden keine Beanstandungen reklamierten. Man mag sich garnicht vorstellen, wie es in anderen Schlachthöfen zugeht, die nicht von chilenischen Behörden kontrolliert werden! Kann man sich hier auf überhaupt nichts und niemanden verlassen? Das gleiche gilt ja auch für die Maul- und Klauenseucheuntersuchungen der Rinder. So sind mir genug Fälle bekannt, wo Rinderhalter auf den Campos ihre Rinder schwarz verkaufen, ohne tierärztliche Untersuchungen. Oftmals kommen nicht einmal die amtlichen Tierärzte, wenn sie von Rinderhaltern aufgefordert werden ihre Rinder jährlich zu untersuchen. Habe das selbst erlebt obwohl ich mehrfach reklamiert hatte. Selbst Reklamationen auf der Gemeinde bewirkten außer einem Achselzucken nichts. Eine Null-Bock-Mentalität ist das! Oder anders ausgedrückt VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT & IGNORANZ. Und genau diese Ignoranten sind es, die damit u.U. den gesamten Rindfleischexport gefährden. Aber das geht in die Schädel der zuständigen Behörden bzw. deren Angestellten einfach nicht hinein.

  2. Ahhh unser „Simplimus“ kehrt hier seine deutsche Tugend des Denunziantentums schön heraus, bestimmt geht der Schuss mal nach hinten los.bald

    1. Was ist denn das nun wieder für eine Logik? Was ich hier schilderte ist ja allgemein bekannt und hat nichts mit Denunziantentum zu tun. Wer also etwas reklamiert, was eindeutig falsch läuft ist in Ihren Augen ein Denunziant?
      Genau solche Zeitgenossen sind es, die dafür sorgen, daß vieles im Lande im Argen liegt und sich nichts verbessert. Genau solche Zeitgenossen sind es, die mit dieser Mentalität dem Land und seinen Bürgern letztendlich schaden. Begreifen Sie diese Zusammenhänge überhaupt?

  3. Aufstieg und Fall der Rindfleisch Premium Verkäufe können schneller gehen als sich sorglose Kontrolleure den Terere zubereiten.

    1. Und genau darum sollten man diesen Kontrolleuren in den Allerwertesten treten, damit sie ihren gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben gerecht werden und Verantwortung gegenüber den vielen ordentlichen Rindfleischerzeugern zeigen. Wenn ihnen und den sie überwachenden Behörden aber der Terere wichtiger ist als ihre Arbeit und Pflicht, dann kann man getrost von Verantwortungslosigkeit sprechen. Wer das verharmlosen will oder als Denunziantentum anprangert, der hat nun wirklich nichts verstanden und schadet damit der gesamten Branche.

      1. wer sollte denn den Kontrolleuen irgendwo hin treten ? Klar schlägt so ein Rind auch mal aus, aber ansonsten sehe ich da niemanden – trotzdem Recht hast Du !

  4. Seit 24 Jahren esse ich Paraguayisches Rindfleisch,-habe bis heute keine Probleme mit „Arrea“ oder Vergiftung!
    Also so zu Vertrauen ist Ausländischen „Kontrolloren auch nicht,-und Freunde sind unsere Fleischproduzenten der Nachtbarschaft ebenfalls nicht.

    1. Ich geb zu, das ist auch zu bedenken. Oder vielleicht schmieren wir zu wenig? Ist allerdings in Chile nicht so in…

  5. Also ich finde, dass Manni Recht hat mit seinen Bemerkungen.
    Ich habe selbst festgestellt, dass die hiesigen Gurken auch nicht europäischen Standards entsprechen und kleiner und krummer sind.
    Ich werde den internationalen Gerichtshof in Den Haag mit weiteren Untersuchungen beauftragen.

  6. Wenn der Manni nur über alles immer stänkern kann.
    Genau diese Personen, die Heute immer stänkern, sind vor paar Jahren in Paraguay eingewandert, weil es da so ruhig und gelassen zu und hergeht. Sie sind vom alltäglichem Stress in Europa geflüchtet, und jetzt wollen sie da den Stress einführen, weil es ihnen kotzlangweilig ist. Denn alles soll so sein wie in Europa.
    Ja, wer alles verändern will, braucht das nicht zutun, denn die Möglichkeit besteht, dass solche wieder zurück Wandern in Ihr ehemaliges Heimatland, und schon ist alles für alle gut. Amen

    1. Bitte bitte, keine lutheranischen Laienprediger kritiseren oder gar beleidigen! Laienprediger fühlen sich – irgendwie – zu Gottes Bodenpersonal zugehörig. Privilegien sollte man ihnen deshalb zugestehen.

  7. ich kann einfach nicht verstehen, wie das wochenblatt solche dämlichen kommentare veröffentlichen kann. beleidigungen ohne ende……..

    1. Wie oft wurde ich schon beleidigt? Früher indirekt als rote Socke, Putin-Versteher, DDRler (obwohl ich aus Südtirol stamme) u.a.m.
      Heute bin ich ein angeblicher Professor, angeblicher Autor vieler Bücher, Christenhasser, USA-Hasser, FSB-finanziert, Moskau-hörig, usw.
      Das geht mir alles am A vorbei. So schreiben nur Dummköpfe, Selbsdarsteller und Menschen, die unter einem großen Minderwertigkeitskomplex leiden und sich möglichst hinter dr „Heiligen Schrift“ verstecken. Was nur ihr Heiland dazu sagt?