Gefangene flüchten

Am Montag sollten drei Insassen der Haftanstalt „La Esperanza“, die gleich neben dem Gefängnis Tacumbú liegt, für eine Anhörung zum Justizpalast gebracht werden. Die Häftlinge sollten sich wegen schweren Raubs verantworten.

Auf der Fahrt zog einer der Passagiere seinen Revolver und der andere ein Messer mit denen sie den Fahrer und Begleiter des Transportfahrzeuges in Schach hielten. Ein weiterer Polizist, der auf der offenen Ladefläche des Pickups mitfuhr, schaute dem Treiben lediglich zu.

Das Ereignis geschah auf der Straße 18 Proyectadas, Ecke Ayolas, wo ein Moped für die Flucht bereit stand. Ein dritter Gefangener blieb im Wagen und erklärte den Reportern von Telefuturo sichtlich amüsiert die Geschehnisse.

Artemio Vera, Direktor im Justizministerium für den Bereich Strafanstalten, sagte: „Der Wachmann auf der Ladefläche hat die anderen nicht verteidigt. Es gibt eine Reihe von Fehlern. Wenn das Gefängnis verlassen wird gibt es normalerweise eine gründliche Untersuchung. Die Polizisten haben die Flucht unterstützt. Die Justizministerin hat bereits entschieden, den Direktor von La Esperanza abzusetzen.“

Bereits am 12. Juni gelang einer Gruppe von Insassen die Flucht bei einem Gefangenentransport, der auf der Ruta 2 in der Höhe von Capiatá gestoppt wurde.

Quelle: Última Hora

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