Gemüse nur für Reiche

Alle Ernährungswissenschaftler betonen, es sei wichtig viel Gemüse zu verzehren. Mittlerweile sind die Kosten für Ost und Gemüse aber so hoch, dass diese Produkte zu den “Luxusgütern“ zählen. Beim Salat ist eine Steigerung der Preise um 60% eingetreten, Zwiebeln haben sich sogar um fast 80% verteuert. Ausgelöst wurde dieses Phänomen durch die starken Regenfälle in vergangener Zeit und die Nachfrage kann aus den Nachbarländern nicht befriedigt werden.

„Diese Situation ist ein klimatisches Problem. Es fehlt zurzeit an der Quantität und Qualität. Auch in den Nachbarländern sind die Preise für Gemüse hoch. Salat, 12 Stück an der Zahl, wird in Paraguay mit 18.000 Gs. bis 30.000 Guaranies gehandelt. Aber der Anstieg ist in allen Bereichen erkennbar und das hohe Niveau wird wohl auch so bleiben“, sagte Gilberto Gonzales, Direktor für Marketing vom Landwirtschaftsministerium.

Blattgemüse und Pilze sind am anfälligsten betroffen für schwere Regenfälle. 20% der Versorgung von Gemüse erfolgt aus dem Inland, 80% kommt aus Argentinien. In etwa 1.000 Landwirte sind von der klimatischen Situation betroffen. Hauptsächlich wird Salat im Departement Cordillera und von den Japanern in La Colmena produziert. Auch der Schmuggel, laut Gonzales, sei ein ernsthaftes Problem und wäre immer noch nicht eingedämmt. Mittlerweile nutzen einige Landwirte schon Gewächshäuser damit die äußeren Bedingungen weniger Einfluss auf ihre Erzeugnisse haben.

Quelle: 5dias