Filadelfia: Die Milchwirtschaft im Chaco stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung zum Weltmilchtag, bei der die zentrale Rolle des Genossenschaftswesens innerhalb der landwirtschaftlichen und industriellen Wertschöpfungskette des Landes hervorgehoben wurde.
Den auf der Veranstaltung vorgestellten Daten zufolge produziert Paraguay jährlich rund 900 Millionen Liter Milch. Diese Branche erwirtschaftet ein Volumen von etwa 1 Milliarde US-Dollar und schafft Arbeitsplätze in der Erzeugung, Verarbeitung und im Transportwesen.
Erzeuger im MilchwirtschaftssektorDer Sektor umfasst rund 5.500 Milcherzeuger sowie mehr als 10.000 Personen, die in diesem Bereich tätig sind.
Im Chaco sind in den Genossenschaften El Quebracho, Ávalos Sánchez, Chaco Central, Campo Aceval und Covepirizal über 120 Erzeuger aktiv. Zählt man die mennonitischen Genossenschaften der Region hinzu, beläuft sich die Zahl auf über 700 Milcherzeuger im gesamten Chaco.
Infrastruktur und regionale EntwicklungIm Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Entwicklung der Milchwirtschaft in der Region in den vergangenen zwanzig Jahren thematisiert. Früher erschwerten begrenzte logistische Möglichkeiten die Haltbarmachung der Milch – heute gibt es etwa 20 Kühlbehälter, die über verschiedene Gemeinden verteilt sind.
Darüber hinaus wurde auf die Bedeutung von Investitionen in die Infrastruktur hingewiesen, darunter die sogenannte „Milchstraße“, die den Transport erleichtert und das Wachstum der Branche in der Region gefördert hat.
Arbeitsplätze und Bindung an ländliche GemeindenDie Veranstaltung bot zudem Gelegenheit, die Arbeit der über 700 Erzeuger im Chaco zu würdigen: Sie sind Teil einer Wertschöpfungskette, die für Arbeitsplätze sorgt, die Menschen in der Region hält und die ländliche Produktion stärkt.
Wochenblatt / El Ratio















