Gerichtsurteil stellt Stromanschluss wieder her

Carmelo Peralta: Durch ein Gerichtsurteil wurde die ANDE angewiesen, einen Stromanschluss wiederherzustellen, den zwei Lehrerinnen für ihre Unterkunft in der eingangs erwähnten Gemeinde dringend benötigen.

Die Bürgermeisterin hatte den Stromzähler abmontieren lassen. Ein langer Rechtsstreit ist nun wohl zu Ende.

Der Richter Domingo Vera aus Puerto Casado hat nun Elva Bordón, eine der von dieser unglücklichen Situation betroffene Lehrerin, Recht gegeben.

Am Donnerstagnachmittag montierte ein Beamter des staatlichen Stromversorgers ANDE den Zähler erneut an dem Haus von Bordón, der im Oktober 2017 entfernt wurde, angeblich auf Anordnung der Bürgermeisterin Mirna Orrego (ANR).

Der Regionalleiter der ANDE, Luis Trinidad, bestätigte, dass die Institution den Zähler abgebaut habe, weil die Bürgermeisterin behauptet habe, dass das Grundstück, auf dem die Schwestern Elva und Myrian Bordón ein Haus errichtet hatte, kommunales Gebiet sei.

Elva Bordón sagte, dass der damalige Bürgermeister Saturnino Bogado 2009 den Auftrag erteilt habe, zwei Grundstücke für sie und ihre Schwester zu überschreiben, eines auf ihren Namen und das andere auf die Schwester.

Die jetzige Bürgermeisterin lehnte es jedoch ab, diese Maßnahme anzuerkennen und behauptete, der Ex-Bürgermeister habe keinerlei Dokumente in der Sache hinterlassen.

Die Pädagogen behaupten, dass sie auf der anderen Seite des Flusses in der brasilianischen Gemeinschaft von Puerto Murtiñho leben und jeden Tag mit einem Boot übersetzen müssen, um ihrem Arbeitsplatz, eine öffentliche Schule in dieser Stadt, zu erreichen. Das berge täglich viele Gefahren. Auf diese Anfrage hin erfolgte damals die Landüberschreibung, um angeblich das Haus bauen zu können.

„Im Jahr 2017 gab es bereits einen ernsten Vorfall, initiiert durch die Bürgermeisterin und einer Gruppe von städtischen Angestellten. Sie rissen unser damaliges Holzhaus nieder. Die Aktion wurde in den frühen Morgenstunden durchgeführt, um unsere Abwesenheit auszunutzen. Es kam zu einer Anzeige, aber die Staatsanwaltschaft schläft in dieser Angelegenheit“, sagte Elva Bordón.

„Sofort bauten wir das Haus wieder auf. Die ANDE montierte einen Stromzähler. In weniger als einer Woche ist er wieder entfernt worden. Das war am 2. November 2017“, fügte die Lehrerin an.

„Als die Hitze unerträglich wurde, habe ich den Direktor meiner Schule dazu gebracht, mir ein Zimmer zu vermieten, in dem ein Ventilator für die Nacht vorhanden war und ich habe mit meinem Kind auf einer Matratze auf dem Boden geschlafen“, sagte Elva Bordón.

Schließlich sind die Lehrerinnen mit dem jetzigen Urteil zufrieden, weil Gerechtigkeit stattgefunden habe. Die Schwester von Elva Bordón wird nun ebenfalls ein Haus auf ihrem Grundstück bauen. Davor wohnten sie beengt in einer Unterkunft zusammen.

Die Bürgermeisterin hatte zuvor erwähnt, dass das Land der Gemeinde gehört und sie beabsichtigt, auf dem Gelände einen städtischen Markt zu errichten.

Wochenblatt / ABC Color

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