Giuzzio sagt, der Mord an jüdischem Geschäftsmann stehe im Zusammenhang mit der Beschlagnahmung von Kokain in Villeta

Asunción: Innenminister Arnaldo Giuzzio erklärte, dass der Mord an Mauricio Daniel Schwartzman (52), der am Sonntagabend im Stadtteil Jara von Asunción verübt wurde, mit der Beschlagnahmung von 2.906 kg Kokain im Oktober letzten Jahres in Verbindung steht.

Er vertrat die Auffassung, dass die Ermordung als Auftragsmord “zu erwarten ist”, weil diese Aktionen zu diesen kriminellen Gruppen gehören.

Innenminister Arnaldo Giuzzio war der erste Vertreter einer Behörde, der den Zusammenhang zwischen dem Mord an Schwartzman und dem Drogenhandel bestätigte. Es gab Gerüchte, die die Tat mit der Beschlagnahmung von fast 3.500 Kilo Kokain in Fernando de Mora im vergangenen Juli in Verbindung brachten, aber Giuzzio präzisierte, dass dieser Mordanschlag mit einer anderen beschlagnahmten Ladung in Verbindung stand: 2.906 kg Kokain, die in Säcken mit Holzkohle im Hafen von Terport de Villeta gefunden wurden.

Bemerkenswert ist, dass Schwartzman ein Nachbar von Bruno Vicente Ciancio Amarilla, 63, war, der am 26. August dieses Jahres verhaftet wurde. Er gilt als Finanzier der Ladung von 3.415,5 kg Kokain, die in 196 Säcken Biozucker in einem Lagerhaus in der nördlichen Zone von Fernando de la Mora gefunden wurde.

“Soweit ich weiß, ist dies die erste Beschlagnahmung von 2.900 kg”, sagte Giuzzio im Gespräch mit den Medien. Die beiden Nachbarn wurden also mit zwei verschiedenen Beschlagnahmungen von Kokain in Verbindung gebracht.

“Seit einiger Zeit sind die meisten Fälle die Folge von Prozessen und Verfahren im Zusammenhang mit Drogenbeschlagnahmungen. Es handelt sich um Einzelfälle, was normalerweise zu erwarten ist, da dies die übliche Praxis krimineller Organisationen ist”, fügte Giuzzio hinzu.

Für den Minister ist die Ermordung von Schwartzman nur “eine Bestätigung dafür”, dass “Kriminelle nach einer großen Drogenbeschlagnahmung versuchen, die Verantwortlichen zu finden und eine Botschaft an ihre eigenen Leute zu senden”.

Wochenblatt / Abc Color

iOiO
CC

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

7 Kommentare zu “Giuzzio sagt, der Mord an jüdischem Geschäftsmann stehe im Zusammenhang mit der Beschlagnahmung von Kokain in Villeta

  1. Interessant. Eigentlich würdedieses als “erfüllte Prophetie“ zu werten sein, was ich im vorigen Kommentar schrieb. Wenn es eine Prophezeihung gewesen sein würde was es selbstverständlich nicht war. Aber es ist immererstaunlich wie alles in Paraguay praktisch auf den Drogenhandel zurückzuführen ist. Wirklich so fast alles.
    Prophezeihte jemand jetzt der ganze Clan Rubin steckte mit drunter so läge er wohl richtig. Also honorable Zeitungsfritzen als Gelegenheitssponsoren von Drogenlieferungen.
    Der Biozucker war sicherlich für Israel bestimmt.
    Wie schon gesagt ich bin gegen den Holocaust an den Juden egal ob es jetzt mit Drogen oder Cyclon B Gas gemacht wird und egal ob es jetzt ein anderer Jude tut oder der Kunstschüler Adolf Schicklgruber.
    Die Vorgehensweise der Mörder ist typisch Jüdisch. Sie versuchen immer nur das eigentlich Ziel zu treffen und versuchen Unschuldige rauszuhalten wie die 2 Zivilisten. Diese Angewohnheit haben sie noch von der Zahal, dem israelische Militär und konnten sie nicht ablegen. Oder Mossad. Das sind die Identifizierungsmarker der Täter die sicherlich Juden waren, aus Israel kamen und penibel nur den Schuldner töteten. Die Täter waren definitiv selbst Juden. Das sieht man an der Vorgehensweise.
    Den Sohn nicht für die Sünden des Vaters büßen zu lassen stammt aus dem Alten Testament und daher brachten sie nicht mal die Zeugen um und auch niemandem sonst.
    Andere Mafiosi hätten alle ausgelöscht, wie wild um sich geschossen und die 2 Besucher von der Gasse umgebracht. Nicht diese denn sie lasen im “Mose“ wie’s gemacht wird.

  2. Und wieder einmal bestätigt sich eines: der schicke sauteure Bayer der bei dem Juden steht, wurde von Drogengeldern gekauft.
    Das hatte ich schon immer im verdacht dass etwa 85% aller Edelkarossen wie BMW und Mercedes von Drogengeldern, Gelder die unangemeldet aus der Staatsschatulle genommen werden und aus Korruption stammen und davon bezahlt werden. Die deutsche Automobilindustrie funktioniert also praktisch nur mit illegalen Geldern. Und da ist der Preis eben Nebensache denn der Käufer stiehlt sich das Geld sowieso von anderen. Genauso klar ist dass 85% aller Viehbetriebe in Paraguay als Drogengeldwäsche fungieren und von illegalen Geldern aufgebaut werden. Man nimmt zwar einen Bankkredit nur der wird dann mit Geldern aus den Drogen bezahlt und so sind beide sauber: Drogengeld und Viehbetrieb weil es durch die Bank geschleust wurde.
    Daher sind die Fleischpreise auch so hoch weil die Mafia da investiert und die Geldanlage ihren Wert behalten soll.
    Da Drogengelder nicht in Milchbetriebe investiert werden so sinkt der Milchpreis für den Bauern da stetig relativ zur Inflation. Eben, relativ ehrliche Bürger sind nur unterwegs im Milchsektor. In den meisten Molkereien sitzen heute schon nur Viehzüchter. Das bedeutet daß von der Molkerei abwärts keine Rendite mehr zu erzielen ist aber ab den Molkereien hinauf bis zum Großhandel hohe Profite zu ergattern sind – für die CEO’s und dem Verwaltungsapparat.

  3. Hmm, vermutlich machen deshalb die Politiker bei diesen Spielchen mit. Die primäre Motivation sind natürlich die hübschen Nebeneinnahmen und der Machterhalt. Aber würden sie dagegen wirklich ankämpfen wäre Asuncion wohl eine Stadt wie Ciudad Juarez.
    Und das alles, damit sich Reiche, Unternehmer, Manager, Politiker und Partykids ihre besch**** Realitäten schönschnupfen können.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.