Asunción: Die Richter Juan Carlos Zárate, María Fernanda García und Héctor Capurro verurteilten César Ramón Ortiz Sosa, alias “Gordito Lindo“, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung zu vier Jahren Gefängnis, der aus dem Gefängnis von Tacumbú als Frau verkleidet geflohen war.
Andererseits wurde der ehemalige Polizist Fabio Rolón zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, auch wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung für schuldig befunden und der dem Gefangenen zur Flucht verhalf.
„Dem Gericht ist es gelungen, das Vorliegen strafbarer Handlungen im Ausmaß der Beteiligung zu erhärten und dementsprechend ist auch die Verurteilung für beide erwirkt worden. Die Rolón zugeschriebenen Straftaten sind Bildung einer kriminellen Vereinigung und die Freilassung von Gefangenen“, berichtete Staatsanwalt Christian Ortiz über die Verurteilung von “Godito Lindo“ und dem ehemaligen Polizisten.
Im Jahr 2022 wurde die zehnjährige Haftstrafe gegen Sosa und andere Mitglieder des Rotela-Clans ratifiziert, weil sie am 30. Juli 2018 einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Fernando de la Mora verübten. Aus diesem Grund wurde Sosa in Tacumbú inhaftiert.
Die Geschichte von “Gordito Lindo“ geht auf schweren Raub, Diebstahl und Mord zurück. Seine Vorstrafen reichen bis ins Jahr 2013 zurück. Der Verbrecher ist Mitglied des ersten Rings des Rotela-Clans und der zweite Befehlshaber der Bande.
Wochenblatt / adn digital












