HC-Journalist wollte Pfeil und Bogen von einheimischen Demonstranten kaufen

Asunción: Eine angespannte Atmosphäre, die Blut, Geschossen und Feuer mit sich brachte, herrschte gestern Morgen auf der Plaza de Armas vor dem Kongress. Ein Journalist vom Cartes-Kanal hielt es für passend einem Demonstranten im Tausch für Geld zu entwaffnen.

Inmitten des Chaos und der Zusammenstöße für und gegen die Demonstranten lief die Kamera des Journalisten Joel Corvalán von Canal GEN während einer Live-Sendung, die sie während der Demonstration machten. Als seine Kollegen aus dem Fernsehstudio mit ihm sprachen und die Mikrofone eingeschaltet waren, hörte man, wie er einen der Demonstranten fragte, für wie viel er seinen Pfeil verkaufen würde.

„Für wie viel wollen Sie mir das verkaufen? Kann ich das mitnehmen, wenn ich es Ihnen abkaufe? Für 5.000 Guaranies? Ich will das mitnehmen. Ich zahle dir 5.000 Guaranies“, hört man den Journalisten sagen, während die Indigenen von der anderen Seite antworten, dass es „zu wenig“ sei, ihm diesen Betrag zu zahlen, woraufhin er darauf besteht.

Da die „Angelegenheit“ zwischen dem Journalisten und dem Eingeborenen jedoch bereits für Unruhe unter den Zuschauern sorgte, wurde das Mikrofon für einige Sekunden abgeschaltet und die Kamera auf eine andere Stelle gerichtet.

In den Kommentaren zu der Veröffentlichung hieß es, der Reporter sei „unvorbereitet“ gewesen oder habe „nicht viel gewusst“.

Wochenblatt / Extra

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3 Kommentare zu “HC-Journalist wollte Pfeil und Bogen von einheimischen Demonstranten kaufen

  1. Wenn die Indios Land gratis bekommen, verkaufen sie es wieder, weil sie damit sowieso nichts anfangen können, weil die von Landwirtschaft keine Ahnung haben. Es sind eben KEINE Bauern, wie besonders die linksgerichteten Propaganda- und Lügenmedien immer versuchen zu suggerieren, um kriminellen Landraub zu rechtfertigen.

  2. Kartoffelpuffer

    Da hat der Indianer aber recht, 5 Mil ist zu wenig, die ihm der Eingeborene angeboten hat. Das ist ja nicht einmal ein USD für dieses Schmuckstück.