Asunción: Laut einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft soll der bekannte Präsident der Akademie der paraguayischen Sprache, Mauro Lugo, mehrere Frauen unter dem Versprechen einer “Heirat“ betrogen haben.
Der Vorfall kam ans Licht, nachdem er Beziehungen zu Frauen unterhalten hatte, die sowohl im Ausland als auch im Inland arbeiten. Der Anzeige zufolge nutzte der “Intellektuelle“ seine Redegewandtheit aus und versprach ein gemeinsames Leben sowie die Ehe – im Gegenzug für Geld.
Wie aus der von Rechtsanwalt Miguel Godoy unterstützten Anzeige hervorgeht, überwiesen die Frauen ihm regelmäßig große Geldsummen. In einem Fall belief sich der Betrag auf bis zu 260 Millionen Guaranies, angeblich für den Kauf eines Hauses und für persönliche Geschäftsvorhaben.
Der Schwindel flog auf, als eine der Frauen überraschend aus dem Ausland anreiste, um ihren “Verlobten“ zu besuchen. Dabei traf sie auf andere Frauen, mit denen sie ins Gespräch kam. Es stellte sich heraus, dass sie alle Opfer seiner Heiratsversprechen geworden waren.
Anfänglich hatten die Opfer Angst, Anzeige zu erstatten, da Lugo mit seinen einflussreichen Kontakten prahlte. Die Vorstandsmitglieder der Akademie, der er vorsitzt, fordern Berichten zufolge bereits eine außerordentliche Sitzung, um seinen Rücktritt zu verlangen.
Wochenblatt / Hoy















