Hersteller von Kohle klagen über Polizeieinsatz

Bewohner aus der Zone San Pedro im Departement Caazapá beschwerten sich über ein Eindringen von Polizeibeamten und der Staatsanwaltschaft in ihrer Zone die daraufhin ihre Kohleöfen zerstörten. Martha Leiva, die zuständige Staatsanwältin für Umweltvergehen, hätte angeblich ohne richterlichen Beschluss die Öfen zerstören lassen. Leiva wies die Behauptung zurück und erklärte, es hätte einen offiziellen Beschluss gegeben weil die Kohleöfen ohne entsprechende Umweltgenehmigung in Betrieb genommen seien.

Marciano Brizuela ist ein Betroffener und beklagte, dass die Staatanwältin durch “das Gebiet gelaufen ist“ und 10 Kohleöfen zerstört hätte. Auf 320 Hektar in San Pedro leben in etwa 32 Familien von der Kohleherstellung. Brizuela fügte an, einige der Öfen wären nicht in Gebrauch gewesen. „Wir haben fast keinen Rohstoff für die Herstellung von Kohle. Nur wenn wir einen neuen Acker anlegen wird das Holz dafür verwendet. Früher wurden dafür die Wälder abgeholzt, so etwas machen wir aber nicht“, betonte Brizuela. Ein anderer Landwirt, Santiago Parra, erklärte, das INDERT hätte das Land für sie freigegeben aber wie sie voran kämen wäre der Behörde egal. „Wir müssen Wege finden, irgendwie zu überleben“, sagte er.

Die Staatsanwältin Leiva betonte, der Beschluss sei von dem Richter Claudio Villalba aus San Juan Nepomuceno ordnungsgemäß unterzeichnet worden. Jeder Betroffene hätte eine Kopie erhalten. Es wären nur die Öfen ohne Genehmigung zerstört worden, fügte Leiva an.

Quelle: ABC Color

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