Krokodile und Fische sterben am Pilcomayo

Ein ökologisches Drama spielt sich am Pilcomayo ab. Interessanteweise tritt dies nur auf paraguayischer Seit auf, während in Argentinien der Fluss genug Wasser hat. Täglich streben immer mehr Tiere an dem Fluss, andere liegen im Morast und versuchen zu überleben.

Ein Anwohner aus der Gegend um die Lagune Escalante, General José E. Diaz, machte Bilder von den grausamen Schauspiel. Es ist Zenon Morinigo, der Krokodile dabei beobachtete wie sich in den Schlamm eingraben. Die Lagune hatte jahrelang ausreichend Wasser nun ist sie ein tödlicher Sumpf.

Indigene Gemeinschaften, die schon immer an dem Fluss leben, müssen nun mit der dramatischen Wasserknappheit zurechtkommen und zuschauen, wie Fische und viele Tiere verenden. Die gesamte Bevölkerung in der Region im Chaco ist betroffen, sie warten nun darauf, dass der neue Direktor der Pilcomayo Kommission, Alberto Salazar Yaryes, schnelle Gegenmaßnahmen einleitet. „Es macht uns Sorgen, weil das Wasser alles nach Argentinien fließt aber Paraguay so gut wie nichts abbekommt“, sagte ein Anwohner der Zone. Nach den Aufzeichnungen der Meteorologen hat es dort fünf Monate nicht geregnet, erst im Dezember soll das wieder der Fall sein. Bis dahin dürfte wohl noch eine Vielzahl an Tieren sterben. Alligatoren, Wildschweine und Fische verschwinden während sich einige Vogelarten am Leben erhalten könnten. Auch die Landwirte klagen über hohe Verluste.

Senator Arnaldo Wiens beschwerte sich auch über die Zustände am Pilcomayo Fluss. „Seit August letzten Jahres kam kein Wasser mehr in den Fluss. Das war der Moment, seit dem die Krise und Dürre in diesem Gebiet begann“, sagte er über seinen Facebook Account. Zehn Millionen US Dollar wurden für Ausgrabungsarbeiten im Fluss vom MOPC ausgeben, sie sind anscheinen verpulvert worden. Nun denkt man darüber nach, ausländische Hilfe anzufordern.

Quelle: Ultima Hora

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