Hirntod bei Kleinkind: Gutachter gibt Mennonitin die Schuld

Loma Plata: Das polizeilich angeordnete Gutachten zum Unfallhergang belastet Jirina Sawatzky als Schuldige in die entgegengesetzte Fahrspur eingedrungen zu sein und die Kollision verursacht zu haben.

Rafael Maldonado, der Vater von Mía Fiorella, fordert Hilfe für seine Tochter, da diese ihm nicht in angemessener Menge angeboten wurde. Während Maldonado Haus und Hof verkaufte, um die Rechnungen seiner Tochter im Krankenhaus zu zahlen, verhält sich die Familie Sawatzky zurückhaltend. Auch wenn eine Übereinkunft mit anderen Geschädigten des Unfalls zustande kam, ändert dies nichts an den laufenden Kosten für die Behandlung der 5-Jährigen.

Obwohl ihr die Ärzte bei der Einlieferung nur 3 Stunden gegeben haben sind es jetzt schon sechs Monate. Ihr wurde ein Teil des Schädels rekonstruiert. Eventuell lernt sie wieder etwas. Bis jetzt kann sie lediglich Schmerz durch weinen ausdrücken. Alle anderen Fähigkeiten sind abhandengekommen, weswegen sie als Hirntod bezeichnet wird, auch wenn dies nicht der fachgerechte Begriff ist. Er dankte speziell dem engagierten Handeln des Personals im Notfallkrankenhaus.

Dank des Videoaufrufs um Hilfe rüttelte Rafael Maldonado die Behörden wach. Nach einer verspäteten Anklage wegen Todschlags forderte auch der Oberste Gerichtshof eine minutiöse Untersuchung.

Die Verteidigung der Familie Sawatzky nutzte anscheinend das Argument, dass Rafaels Bruder Juan Gabriel ohne Führerschein fuhr, um sich vor der Verantwortung zu drücken.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Hirntod bei Kleinkind: Gutachter gibt Mennonitin die Schuld

  1. Wieviel Leute sassen in dem auto wo das kind drin war? Sass das kleinkind auch hinten in einem kinderstuhl oder wie so oft vorne auf dem schoss des beifahrers?
    Ich denke das sei alles zu beachten..

  2. Absurd ist es, die junge Frau des Todschlages zu beschuldigen. Wenn unbedingt irgendwer angeklagt werden soll, dann der paraguayische Motorradfahrer, der ohne Licht fuhr (ein typisches Verhalten hier in PY). Und dazu noch alle Unfallbeteiligten (einschließlich dem protestierenden tätowierten Vater), die unangeschnallt und illegal unterwegs im unangemeldeten und überfüllten Wagen unterwegs waren mit einem Fahrer, der weder über einen Führerschein noch über Fahrkenntnisse verfügte.

  3. Es wird auch nicht erwähnt, dass der Vater das Geld, das Jirina Sawatzkys Familie und Versicherung zu Beginn anboten, zurückgewiesen hat.