Hirntod bei Kleinkind: Mennonitin nach Unfall nicht angeklagt

Loma Plata: Am vergangenen 10. Juni 2017 wurde die 5-jährige Mía Fiorella Maldonado Opfer eines schweren Unfalls. Sie ist Hirntod. Die Unfallverursacherin, eine Mennonitin, wurde noch nicht einmal angeklagt.

Jirina Sawatzky Giesbrecht wollte am Abend des 10. Juni 2017 ein Motorrad überholen, als sie frontal in das Fahrzeug fuhr, in dem Mía und weitere Familienmitglieder saßen. Laut dem Unfallgutachter war Jirina Sawatzky Schuld an dem Unfall. Die Staatsanwaltschaft sah bisher jedoch noch keinen triftigen Grund sie deswegen anzuklagen.

Mía Fiorella Maldonado bekam das schlimmste ab. Sie stieß sich am Kopf. Ein Teil ihres Kopfes musste entfernt werden. Später wurde Hirntod festgestellt. Über zweieinhalb Monate vegetiert nun Mía auf der Intensivstation des Notfallkrankenhauses hin. Sie bekommt Essen über eine Sonde und wird künstlich beatmet. Nur die Augen öffnet sie allein. Aber auch die Mutter von Mía erlitt schwere Verletzungen. Zwei Mal brauch ihr Bein und einmal ihr Arm. „Bis jetzt konnte sie sich noch nicht richtig erholen, da alles Geld der Familie in die Behandlung unserer Tochter fließt“, so der Vater Rafael Maldonado.

Da die Staatsanwaltschaft bisher untätig war sucht Maldonado nun die Nähe zur Presse, um publik zu machen, was er als ungerecht empfindet. Drei Mal kontaktierte er die Familie Sawatzky, aber mit Irina konnte er niemals sprechen, da sie weiterhin untre Schock stehen soll. Die Anwälte der Gegenseite sollen ihnen Geld angeboten haben, was jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein soll, im Vergleich mit den Kosten, die die Behandlung kostet.

Die Behandlungskosten belaufen sich monatlich auf 20 bis 22 Millionen Guaranies. Wer sich über den Gesundheitszustand des Kindes informieren möchte, kann dies beim Vater unter 0994 220225 tun.

Wochenblatt / Hoy

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1 Kommentar zu “Hirntod bei Kleinkind: Mennonitin nach Unfall nicht angeklagt

  1. Schlimme Nachricht. Das Kleine ist wohl jetzt lebenslang ein Pflegefall.

    Hat die Mennonitin keine Haftpflichtversicherung oder warum muss die Familie Maldonado diese Behandlungskosten zahlen?
    Gute Mennoniten muessten hier verantwortungsvoll handeln und nicht ueber einen Anwalt Geld anbieten. Diese Geschichte ist fast schon unglaubwuerdig, wenn man bedenkt wie viel die Mennoniten an sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen betreiben.