Hohes Risiko für Fußgänger wegen Mängel bei den Zebrastreifen

Asunción: Nicht nur in Deutschland oder anderen Ländern dienen die Zebrastreifen zum Schutz der Fußgänger. Dies soll nun auch in der Innenstadt von Asunción besser gehandhabt werden.

Victor Hugo Menacho, Stadtrat von Asunción, schlägt vor, die Zebrastreifen im Mikrozentrum neu zu streichen, um Unfälle in der überlasteten Innenstadt zu vermeiden. Er betonte weiter, dass es von grundlegender Bedeutung sei, die Fußgängerüberwege zu sanieren, da im Laufe der Zeit ein deutlicher Verfall der Markierungen an den Kreuzungen eingesetzt habe.

„Das Risiko für Menschen, die sich tagtäglich durch das belebte Stadtzentrum bewegen, ist hoch, wenn sie keine Zebrastreifen in Sichtweite haben. Aufgrund diesem Mangel treten täglich Unfälle auf, viele von ihnen sogar mit tödlichem Ausgang“, sagte Menacho.

Gemäß der Bestimmung 479/10 in der allgemeinen Straßenverkehrsordnung werden Kraftfahrer, die auf Fußgängerüberwegen parken mit Geldstrafen zwischen 11 Tagessätzen vom Mindestlohn (842.776 Gs.) und höchstens 20 Tagessätzen (1.532.320 Gs.) bestraft. Das gilt auch für diejenigen, die auf diesen Zebrastreifen an Ampelkreuzungen halten. Noch drastischer Sanktionen stehen im Raum, wenn gleichzeitig eine Rampe für Menschen mit Behinderungen versperrt wird.

Aber auch Passanten, die Fußgängerüberwege ignorieren und wahllos die Straßen überqueren, müssen mit Strafen von einem Tagessatz des Mindestlohns (76.616 Gs.) bis zu maximal 10 Tagessätzen (766.160 Guaranies) rechnen.

Tatsächlich war der letzte Abschnitt Teil einer Verkehrserziehungskampagne, die Fußgänger erziehen zu versuchte, die Markierungen zu respektieren. Jedoch kam es nie zur Anwendung der Maßnahme, weil die städtische Verkehrspolizei (PMT) nicht über die notwendigen Ressourcen verfügt, diesen Mangel wirksam zu kontrollieren.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu “Hohes Risiko für Fußgänger wegen Mängel bei den Zebrastreifen

  1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    Und täglich wird es irrer auf diesem Planeten.
    „Aber auch Passanten, die Fußgängerüberwege ignorieren und wahllos die Straßen überqueren, müssen mit Strafen von einem Tagessatz des Mindestlohns (76.616 Gs.) bis zu maximal 10 Tagessätzen (766.160 Guaranies) rechnen.“
    Meine Güte, wer Augen und ein bisschen Resthirn im Schädel hat, wird jede Strasse, egal wo, überqueren können ohne überfahren zu werden.
    Aber für kleine Kinder (denen die Gabe zur Abschätzung von Geschwindigkeit/Distanz fehlt) und alte bzw. gehbehinderte Menschen sind Zebrastreiffen schon wichtig.
    Bloss…. was nützt ein Zebrastreiffen einem kleinen Kind, wenn die Autofahrerin die es zermantscht gerade mit Hochladen von Pornobilder auf dem Hackfressenbuch und dreifach-Chat mit Freundinnen bei Whatsapp abgelenkt ist? Nüscht….

  2. Also ich hab hier die Erfahrung gemacht, dass Fussgänger auf dem Zebrastreifen geflissentlich ignoriert werden, dieser hat null Bedeutung hier! Ich selbst hab schon am Zebrastreifen angehalten um wartende Fussgänger rüber zu lassen und erntete nur verstörte Blicke sowie Zögern beim Rübergehen? Solange kein Autofahrer Respekt vor Fussgängern hat, solange hier im Strassenverkehr das „Recht des Stärkeren“ herrscht, ist das Bemalen von Strassen sinnlos!

  3. Vielleicht sind die Menschen in ASU etwas gebildeter und akzeptierren einen Fußgängerschutzweg, hier in Villarr. sind die Überwege neu und gut gekennzeichnet , aber die Kraftfahrer ignorieren Sie mit aller Gewalt. Wer an einen Selbstmord denkt, braucht nur einen Fußgängerschutzweg zu überqueren, das nächste Auto wird nicht anhalten.

  4. Das Fussgänger auf dem Zebrastreifen, Radfahrer einfach ignoriert werden ist neues.Das ist in vielen Länder mit eigenartigen verhalten von Verteilnehmern in der dritten Welt so.
    Vor einigen Jahren habe ich in Asien auch mal gewartet am Fußgängerüberweg.Keiner hat angehalten,mehrere Versuche.Ich bin dann hinter einen Polizisten hinter her geschlichen.Den Kachelt keiner um dachte ich mir,das ist dennen zu Teuer.

  5. Ich als rücksichtsvoller Autofahrer wollte in Encarnacion an einem Fußgängerüberweg eine Gruppe Leute rüberlassen und wurde von superintelligenten und wild hupenden Autofahrern links und recht überholt. Zum Glück ist damals außer einem großen Schreck nichts passiert. Fazit: an Zebrastreifen werde ich nur noch anhalten wenn weit und breit kein anderes Fahrzeug in der Nähe ist! Wie so oft fehlt es hier gewaltig an einer richtigen Fahrausbildung und gegenseitiger Rücksichtnahme.

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