Horacio Cartes: „Paraguay ist Gold und wer es anfasst kann es mitnehmen“

Asunción: Der Präsident des Landes hob bei einem Frühstück mit Investoren die Reichtümer des Landes hervor und verwies darauf, dass die Generierung von Reichtum fundamental ist im Kampf gegen die Armut.

Cartes und seine Minister antworteten auf diverse Fragen bei dem Arbeitsfrühstück, welches im Gebäude der Zentralbank des Landes stattfand. Cartes bat im gleichen Moment die Investoren zu fragen wie sie sich hier in Paraguay fühlen nachdem sie den Schritt gewagt haben und erste Produkte ihre Fabriken verlassen. Viele von denen werden ihnen sagen, dass es der beste Schritt war, die sie machen konnten“, fuhr er fort.

Er fügte hinzu, „dass das Land günstige Konditionen für Investoren aufweist und nur die Publizität dafür besser sein müsste. Paraguay ist Gold und der der es anfasst wird es mitnehmen können“.

„In diesem Sinn will ich nicht die Generatoren des Reichtums demontieren, denn diese sind fundamental im Kampf gegen die Armut. Nur mit Unternehmern, die sich hier ansiedeln, können wir das gesteckte Ziel schaffen. Das ist das Modell an welches ich glaube und in der ganzen Welt wiederzufinden ist, sagte er in einem anderen Moment.

Der neue Minister für öffentliche Bauten, Ramón Jiménez Gaona, sagte, das Paraguay mit den Investitionen im Infrastrukturbereich im Rückstand ist dies korrigiert werden muss. Ein Wasserweg, der das ganze Jahr schiffbar ist steht ganz oben auf seiner Dringlichkeitsliste. Die Transportkosten auf dem Wasser sind die günstigsten im Vergleich mit anderen Transportmitteln. Mit einem Paraguay Fluss der auf der ganzen Länge schiffbar ist und dass das ganze Jahr über bahnen sich auch Geschäfte mit Brasilien und Bolivien an, die ebenfalls davon profitieren können.

Außenminister Eladio Loizaga, erklärte für seinen Teil die Generierung von Visas zum Reisen nach Paraguay zu erleichtern. Alle bürokratischen Schritte sollen beschleunigt und die Anzahl des Personals am Flughafen soll zudem aufgestockt werden, damit Visa Ausgaben schneller passieren. Er gab außerdem bekannt, dass mit der argentinischen Präsidentin unter anderem über zwei Brückenprojekte gesprochen wurde, eines in Ñeembucú und ein weiteres am Pilcomayo Fluss.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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14 Kommentare zu “Horacio Cartes: „Paraguay ist Gold und wer es anfasst kann es mitnehmen“

  1. Wenn ich so die Kommentare lese,frage ich mich,was mit der neuen Regierung besser werden kann?Paraguay hat keine Moeglichkeit in den naechsten Jahrzehnten viel besser zu werden.Die „Reichen“ rauben das Land aus.Die Boeden werden ausgelaugt und vergiftet,Waelder werden weiter abgeholzt.Die Firmen,die kommen und kommen werden,denken nur kurzfristig,nehmen,was zu nehmen ist!
    Sie sind gar nicht interessiert,an gut ausgebildeten Menschen,denn das kostet viel Zeit und Geld.Die Mentalitaet der meissten heutigen Einwohner wird bewusst nicht geaendert.Es wird so weitergehen,wie fast ueberall auf der Welt,die Reichen werden reicher,die Armen aermer.
    Eine echte Diktatur wuerde vielleicht die Loesung sein,es braucht aber ein ernsthaftes Umdenken,das wird Jahrzehnte dauern.Die Schulbildung,Gesetzgebung,Politik.Erziehung,etc.ist
    so,dass es fast nicht moeglich ist,aus dem Schlammassel raus zu kommen.Das Volk wird bewusst manipuliert,dumm gehalten,wie leider auch in den letzten Jahrzehnten in Europa.In der Schweiz bekommt eine „faule“ Familie mit 2 Kindern,ueber 6300.00 CHF im Monat,fuers nichtstun,ich war auch einmal Flugzeugmechaniker,der verdient heute weniger als 6000.00 CHF und muss dann noch,die Wohnungmiete, Steuern,Krankenkasse,etc. bezahlen.
    Ich habe Hoffnung,dass es dem Praesidenten,Herr Cartes,und seiner Regierung gelingt,dass es nur ein wenig besser wird in Paraguay,dabei braucht er aber die Unterstuetzung und das Verstaendnis der meissten Einwohner.

  2. @Heiko,freut mich ,daß du einer der wenigen bist,der nicht verkrampft,und profilierungsneurotiker ist!.
    es ist halt so,einige können mit metaphern nicht umgehen,
    und lachen nur im keller,wenn sie es überhaupt verstehen.
    heute hast du aber einigen fleiß als poster gezeigt,-ist zu würdigen!
    nebenbei ,ja hatte mit pferden viel zu tun,“war auch vielseitiger bereiter“!hahaha!
    bleib lustig
    mit grüßen
    penicillin

    1. Bin ja auch hier, um Spaß zu haben. Manchmal muss man halt ein bisschen Öl ins Feuer gießen, damit es hell lodert…
      Aber mal wieder im Ernst: Die Leser, die hier posten, kommen aus den verschiedensten „Klassen und Schichten“, waren Unternehmer, Handwerker, Dealer, Soldat oder wurden vielleicht auch von der Gesellschaft nach unten durchgereicht (natürlich auch immer das/In anhängen – will keine der Damen hier vergessen). Jeder hat seine ganz eigenen Erfahrungen mit allen möglichen Themen machen können. Für jeden ist das, was er schreibt, die absolute Wahrheit – so wie er die Welt kennengelernt hat, wie sie für ihn aussieht. Mag Asgard oder ad62 oder 9mm oder Asuncion45 sein wie sie wollen – jeder geht von seinen Erfahrungen und versucht, seine Meinung den anderen nahe zu bringen. Wie – ob in korrekter Rechtschreibung oder oder halsbrecherisch ist doch völlig egal (auch wenn man mal darüber lästert).
      Solange wir dies nicht vergessen, nicht vergessen, dass wir Menschen sind, unsere Meinung hier frei äussern können ohne Angst haben zu müssen, dass hinterm nächsten Baum jemand mit einem Messer steht, solange sollte man auch miteinander frei kommunizieren, mit Respekt und ohne Haß.
      Das klang zwar wie das „Wort zum Sonntag“ – aber amen sage ich trotzdem nicht zum Schluß.
      Schönen Sonntag noch.

  3. um nochmals,den hintergrund und das werden des herrn cartes
    zu erklären,gebe ich zu bedenken.
    herr cartes war in wichita also flugzeugmechaniker bei
    flugzeufabrik cessna in ausbildung.
    so nun muß man einmal überlegen ,welche einflußreichen leute,vom geschäftsmann,bis zum millionär,wenn nicht
    multimillionär er kennenlernte,samt deren kinder und enkel.
    allein das ausbildungsflugzeug cessna,für flugschulen,militär,agrar,und für andere aufgaben eingesetzt,wurde in seiner zeit der ausbildung in mannigfaltiger weise genutzt.
    daß nun herr cartes,in deren kreisen sicherlich einen
    großen bekannten,wenn nicht daurch freundeskreis bekam,liegt wohl auf der hand!.
    ich denke daß er allein durch diesen umstand,in den USA
    allein,bis heute einen beachtlichen teil dieser personen,und die ihn bis heute kennen und schätzen.
    nun allein in paraguay,-seit den früheren zeiten ,war dieses flugzeug-für viele estancieros unumgänglich,allein der entfernungen wegen,und geschäftlicher natur.
    all diese kunden werden herrn cartes kennen,und er hat diese kontakte sicherlich gepflegt.
    die pferde die ANR,die cartes zum sieg in der präsidentschaft verhalfen,-mögen sie geduld haben-
    sie werden sicherlich nicht vom futtertrog gestoßen werden!
    meine meinung ist die,-helft ihm-!ich glaube er beginnt wirklich einen kampf gegen diese fruchtlose vergangenheit

    meine wenigkeit jedenfalls
    wünscht ihm wirklich alles
    gute!
    mit grüssen
    penicillin

  4. „Anzahl des Personals auf dem Flughafen aufstocken“ ?????????????
    Dann wird demnächst kein Platz mehr für Fluggäste sein.
    Oder rechnet der Minister je Visaausstellung einen Mitarbeiter ?

    1. herr cartes ist gelernter flugzeugmechaniker,ausgebildet in den USA in wichita bei cessna.
      sein vater war der damalige cessnavertreiber(importeur)und
      wartungsbeauftragter von cessna.
      daher kann ich mir denken ,daß herr cartes ein besonderes augenmerk auf den flughafen richtet!
      seine absicht personal aufzustocken,befleißigt er dies,in vielleicht zu großer euphorie.möglich seiner meinung nach
      wachsendem passagieraufkommen!

      schönes wochenende
      gruß penicillin

  5. Vor mehreren Jahren fragte die paraguayisch-US-amerikanische Handelskammer Unternehmen in den USA, warum sie nicht nach Paraguay kommen, um dort zu investieren. 71 % der Firmen antworteten, dass es in Paraguay keinerlei Rechtssicherheit geben würde.

    1. rechtsicherheit !! ich denke hier hat man noch mehr rechte und sicherheit wie in den usa .-)

      was hier fehlt ist das know how, das heisst ingeneure, fachexperten. man konnte hier viel selber machen.
      aber bei der schulischen ausbildung wird das nicht functionieren.

  6. Na da hat Herr Cartes ja den Nagel auf den Kopf getroffen. Graben schadet in Paraguay bekanntlich nicht, wie wir ja alle in Capiatá bei den buscadores de plata yvyguy gesehen haben.

  7. War mein Reden ,Paraguay ist stark und Cartes packt es richtig an.Firmen sollen und müssen ins Land kommen.
    Aber wehe Kommunisten und Gewerkschaften bekommen Macht dann ist es schnell vobei mit Wohlstand.Der Baum wird schon geschlagen wenn er sich noch im Winde wiegt.
    Da einige von den Kommentar Schreibern das nicht war haben wollen ,so sage ich denen Schaut nach Agentinien Brasilien wenn es dann immer noch nicht klar ist haret der Dinge die dann kommen werden und erinnert euch an meine Worte.

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