“Ich fürchte, er wird kommen und mich töten“

Capiatá: Eine Frau wurde dreimal von ihrem Ex-Mann mit einem Messer angestochen und kam ins Krankenhaus. Der Täter wurde vorläufig festgenommen, ist aber wieder frei. Nun fürchtet das Opfer um ihr Leben.

Emilia Samaniego (52) erlitt drei Stichwunden am Kinn, Rücken und dem linken Arm. Der angebliche Angreifer mit dem Messer, Justo Ramón Figueredo Ovelar (55), wurde festgenommen aber wieder freigelassen.

„Ich bin ein weiteres Opfer von häuslicher Gewalt. Mein Ex-Mann hat mich dreimal niedergestochen. Niemand kam mir zu Hilfe, um den Vorfall zu bezeugen“, klagte Samaniego. Der Übergriff ereignete sich am vergangenen Freitag, am Samstag verließ Ovelar schon wieder die Polizeiwache.

„Ich habe Angst, dass er mich töten wird. Ich habe keine Sicherheit mehr. Ich brauche jemanden, der mir in der Situation hilft. Meine Kinder sind auch in Gefahr. Ovelar fürchtet sich vor niemanden, er wird uns alle auslöschen“, erklärte Samaniego.

Wochenblatt / Ultima Hora

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6 Kommentare zu ““Ich fürchte, er wird kommen und mich töten“

  1. Das ist der „ganz normale Wahnsinn“ in Paraguay! Gewalt in jeder Form (physisch, psychisch, Korruption) egal ob in der Ehe und Familie oder in der Politk und Justiz. Wenn ich es in meinem Leben nicht schon anders gesehen und erlebt hätte und würde in Paraguay aufgewachsen sein, glaubte ich am Ende auch, das alles wäre völlig normal. Drum sollte sich jeder Paraguay-Interessierte 1.000 mal überlegen, ob das hier wirklich das „gelobte Land“ ist. Wer freilich nur auf die „drei natürlichen Grundbedürfnisse“ der Menschheit Wert legt, an dem dürfte das alles vorbei gehen. Aber schon in der Bibel steht: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“!

    1. Die Kirche sagt, die Erde sei flach, aber ich weiß, sie ist rund, denn ich habe ihren Schatten auf dem Mond gesehen und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten als in die Kirche
      Ferdinand Magelland, Seefahrer, 1480-1521

      1. In unserem Club der Kommentatoren gibt es einige Schreiberlinge, die es nicht lassen können, eine Kurzpredigt in ihre Kommentare aufzunehmen. Kaum jemand wird sich davon beeinflussen lassen, es sei denn, er ist selber ein Prediger.
        Religionen stehen im Widerspruch zu allem, was ich verehre. Mut, Ehrlichkeit, klares Denken und vor allem Liebe zur Wahrheit.
        Henry Louis Mencken, USA
        Wenn Menschen Liebe gepredigt wird, lernen sie nicht lieben, sondern predigen.
        Alice Miller, Schweiz

      2. Ihr lieben Simplicus und Caligula,
        ja ist der ganz normale Wahnsinn ich nur in Paraguay.In Europa ist man auch nicht besser.
        Männer verprügeln Frauen,Frauen die Männer,das war so wird so bleiben.Zumindest in der Unterschicht weil hier teilweise Erziehung,Werte, Benehmen wie die Axt im Walde ist!

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