Encarnación: Die Bewohner des Viertels Ciudad Nueva in der Hauptstadt von Itapúa – in der Nähe der Polizeidirektion Itapúa, der Provolo-Schule und des Gesundheitsparks – befinden sich in einer kritischen Lage, die gravierende Mängel in der Verwaltung grundlegender Dienstleistungen offenbart.
Seit über einer Woche haben die Anwohner keinen Zugang zu Trinkwasser – ein Grundrecht, das ihnen derzeit ohne klare Erklärungen oder konkrete Lösungen verweigert wird.
Die Betroffenen geben an, seit mindestens acht Tagen ohne das lebenswichtige Nass zu sein. Dies hat zahlreiche Familien dazu gezwungen, auf die Häuser von Freunden oder Verwandten in anderen Stadtteilen auszuweichen, um sich waschen zu können oder einfach nur Wasser für den täglichen Grundbedarf zu haben. Die Situation sorgt für Empörung, Ohnmacht und wachsende soziale Unzufriedenheit.
Obwohl die Nachbarn seit dem ersten Tag versuchen, den staatlichen Wasserversorger ESSAP zu erreichen, berichten sie, dass Anrufe ignoriert werden und bis heute kein Mitarbeiter in der Gegend erschienen ist, um die Lage zu prüfen. Diese Untätigkeit verstärkt das Gefühl des Verlassenseins und zeugt von einer besorgniserregenden Unfähigkeit, auf einen Notfall zu reagieren, der die Lebensqualität der Bevölkerung direkt beeinträchtigt.
Die Anwohner fordern ein dringendes Eingreifen der Behörden und konkrete Maßnahmen, die die Wiederherstellung der Versorgung garantieren. Der Wassermangel gefährdet nicht nur die Hygiene, sondern auch die Gesundheit und die Würde einer ganzen Gemeinschaft.
Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv















