Villarrica: Die Mutter des 23-jährigen Ariel Benítez Portillo zeigte an, dass ihr Sohn im Viertel San Miguel der Hauptstadt von Guairá von zwei Nachbarn, die als Jorge Ortiz und Gabriel Ortiz identifiziert wurden, mutmaßlich entführt und gefoltert worden sei, nachdem man ihn des angeblichen Diebstahls von Hühnern beschuldigt hatte.
María Catalina Benitez berichtete, dass Ariel gewaltsam in einen Pickup gezwungen und in eine Autowerkstatt gebracht worden sei. Dort soll er in Handschellen gehalten und körperlichen Misshandlungen ausgesetzt gewesen sein.
Die Frau wies zudem den Vorwurf zurück, ihr Sohn habe die zehn von den Nachbarn gemeldeten Hühner gestohlen. Sie erklärte, dass Ariel crackabhängig sei – eine Situation, die sie öffentlich einräumte –, betonte jedoch, dass er sein Geld mit Gelegenheitsarbeiten verdiene, um seine Sucht zu finanzieren, und noch nie in Diebstähle oder andere Straftaten verwickelt gewesen sei.
Die Mutter erzählte auch, dass zwei ihrer Söhne von Crack abhängig seien, was für ihre Familie eine sehr schwere Belastung darstelle.
Der Fall wurde bekannt, nachdem die Polizei die Festnahme von Portillo wegen des mutmaßlichen Diebstahls von zehn Hühnern aus dem Haus eines Nachbarn gemeldet hatte. Dem Polizeibericht zufolge wurde der junge Mann mithilfe von Überwachungskameras identifiziert. Im Rahmen des Einsatzes konnten vier der Hühner wiederbeschafft und dem Anzeigenerstatter zurückgegeben werden.
Wochenblatt / Vision Comunicaciones
















Heinz1965
Selbstjustiz ist das bewährte Mittel aus der Vergangenheit und wird es wieder in der Zukunft werden. Dort wo es keine vom Volk direkt legitimieren und auf Zeit gewählte Richtet gibt ist das die normale Folge. Zurück zu den Wurzeln.