Indigene fordern Nahrungsmittel: Transchaco gesperrt

Tte. Irala Fernández: Indigene aus El Estribo hatten gestern für einen halben Tag die Transchaco-Route gesperrt. Sie fordern die Lieferung von Nahrungsmitteln durch das Nationale Notstandssekretariat SEN.

Indigene Völker des Bezirks Tte. Irala Fernández, Presidente Hayes, hatten den Verkehr auf der Transchaco-Route bei km 372 komplett unterbunden. Die Schließung der Fernstraße wurde von Antonio Benítez, Anführer der Gemeinde El Estribo im Dorf Enxet organisiert. Weitere 7 Indianergemeinden, in denen rund 700 Familien leben, beteiligten sich an der Protestaktion.

Die Ureinwohner hatten am 25. März einen Antrag auf Nahrungsmittelhilfe beim Nationalen Notstandssekretariat (SEN) gestellt. „Wegen der Notsituation, die wir in unserer Gegend erleben, aufgrund der ständigen Regenfälle, die Straßen, Häuser und die gesamte Gemeinde überflutet haben“, sagen die Indigenen.

Sie bitten das SEN um Bereitstellung von Proviant, Decken und Matratzen für die Familien der verschiedenen Dörfer, aus denen die Siedlung El Estribo besteht. Schon mehrmals hatte dieser Personenkreis die Transchaco-Route gesperrt, wegen fehlender Unterstützung von der Zentralregierung.

Quellen in der Umgebung sagten, dass das SEN bisher nicht in der Lage war, den Bezirk Irala Fernández zu erreichen, während die Gemeinden Esteban Martínez, Villa Hayes, Benjamín Aceval und der Bezirk Gral. Brugéz bereits Hilfslieferungen erhielten.

Das SEN versprach, heute mehr als 700 Lebensmittelpakete an die Familien in El Estribo zu liefern.

Wochenblatt / ABC Color

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