Cerro Poty II: Im Distrikt Santa María, Departement Misiones, ist die indigene Gemeinschaft Cerro Poty II ansässig, die sich dort vor etwa einem Monat niedergelassen hat. Die Familien stammen aus der Stadt San Lorenzo und besetzen ein Grundstück, das im vergangenen Jahr vom Paraguayischen Indigenen-Institut (INDI) erworben wurde.
Die Anführerin der Gemeinschaft, Petrona Ruiz Díaz, wies darauf hin, dass sie mit zahlreichen Nöten konfrontiert sind, darunter der Mangel an elektrischer Energie und die fehlende Verteilung des Trinkwasserservices. Bis dato war den staatlichen Stellen diese Notwendigkeit nicht bewußt.
„Wir haben das vom INDI erworbene Grundstück hier in der Gegend von Santa María erst kürzlich bezogen, aber wir haben zwei Hauptprobleme: die Stromversorgung und die Verteilung von Trinkwasser für jede Familie“, erklärte sie.
Ruiz Díaz forderte die zuständigen Behörden auf, die notwendigen Schritte für die Installation und den Anschluss des Stromnetzes einzuleiten. Sie gab an, dass der Strommangel die Nutzung grundlegender Elektrogeräte wie Ventilatoren und Kühlschränke verhindert, die angesichts der hohen Temperaturen dringend benötigt werden.
„Viele Familien haben Annehmlichkeiten wie Kühlschränke, Gefriertruhen und Ventilatoren, aber wir können sie wegen des fehlenden Stroms nicht benutzen, was in diesen Tagen intensiver Hitze sehr notwendig ist. Wir müssen zumindest Eis herstellen können, um kaltes Wasser zu trinken“, fügte sie hinzu.
Die Anführerin berichtete, dass zehn Familien in das Gebiet gezogen sind, mit jeweils fünf bis zehn Mitgliedern. Die Mehrheit sind Kinder, die aufgrund der extremen Hitzewelle minimale Komfortbedingungen benötigen.
Ebenso bittet die Gemeinschaft um Unterstützung bei der Installation des Trinkwasserverteilungsnetzes. Zwar wurde der Anschluss bereits realisiert, doch funktioniert dieser derzeit nur an einem einzigen Punkt der Siedlung, weshalb das Wasser in Eimern oder Kanistern geschleppt werden muss.
„Die Rohre wurden bereits von der Regierung von Misiones gespendet. Als Gemeinschaft werden wir die Arbeitskraft stellen, aber wir benötigen Maschinen, um die Gräben auszuheben und so das Wasser zu jedem Haus leiten zu können“, erklärte Ruiz Díaz.
Wochenblatt / Abc Color
















Hermann2
Einen Graben für die Wasserleitung mit dem Spaten ausheben geht nicht und das Wasser von der zentralen Stelle bis ins Haus tragen, geht auch nicht.
Was gut geht, sind Forderungen zu stellen, und alles für nada.
Wolfgang
Wie haben diese Indianer nur Jahrtausende ohne Strom und Leitungswasser und halbnackt ueberlebt?
eggi
Da waren diese noch nicht „zivilisiert“. Mit Zunahme des Einflusses der “ westlichen Welt“, haben Indigene Ihre natürlichen Instinkte verloren und beanspruchen jetzt den Rest der “ Zivilisation“, wie eben Strom ,Wasser, Handys, Fernsehen und ärztliche Behandlungen, natürlich umsonst. Drogen kannten Sie ja vorher schon
Hermann2
Gut zusammengefaßt. Und nun kommen bestimmt die Gutmenschen, welche uns nun erklären, daß das so nicht stimmt. und bestimmt nur mit einem Daumen nach unten, weil diese Klientel eine echte Diskussion scheut.
eggi
TejuJagua
Es ist schon seltsam, daß wir keine Maschinen brauchten, um Wasserleitungsrohre zu verlegen. Ein Spaten reichte dafür völlig aus.
Wasser- und Stromanschlüsse mussten wir übrigens selber verlegen lassen und natürlich auch bezahlen.
Hätten wir darauf gewartet, daß es uns irgendjemand umsonst macht, wären wir bis heute ohne Strom noch Wasser.
Ach ja………………..
Das Grundstück bekamen wir auch von niemandem geschenkt.
eggi
Ja, hast Recht, solange sich eine Wasserleitung im Umkreis von 20m befindet. Musst Du aber einen Brunnen bohren, weil das Wasser 200m tief unter Dir ist, brauchst Du Maschinen wie auch Unterstützung von jemanden der Geld hat um dies zu bezahlen.
Das ist auch klar, das Strom, Wasser usw. bezahlt werden muss. Aber Du zahlst das Geld nicht an die Indigenen, die eigentlich Rechtmäßig Besitzer des Landes waren und vertrieben wurden, ohne Geld nur Geschenke, die die Indianer abhängig machten von der “ westlichen Welt“.
Das Grundstück bekommt niemand geschenkt. Du musst jedes Jahr Dein gekauftes Grundstück neu „mieten“, bezahlst aber nicht an die Indianer oder Tiere, die dort mal hunderte von Jahren gelebt haben. Es wird an hochkriminelle bezahlt.