Indigene graben das Kriegsbeil aus

Concepción: Indianer von den Stämmen Sawhoyamaxa und Yake Axa sind aufgebracht. Sie sperrten die Route zwischen Concepción und Pozo Colorado auf Höhe Km 370. Manche der Indigenen hatten Pfeil und Bogen dabei.

Sie fordern, dass einige Grundstücke in ihrer Zone als öffentliche Wege ausgewiesen werden, damit die Indianer ihre Isolation verlassen können. Vor allem bei schlechtem Wetter gibt es massive Probleme.

Beide eingangs genannten Stämme haben sich mit dem Anliegen schon an das paraguayische Institut für Indigene (INDI) gewandt. Für solche Projekte gibt es eine Zustimmung vom Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte aus den Jahren 2005 und 2006.

Zudem soll das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) die Indianer bei der Straßenreparatur in ihren Gemeinden unterstützen. Sollten nicht bald die Forderungen erfüllt sein wollen sie die Fernstraße nicht nur zeitweise sondern dauerhaft sperren. Zumindest die Bewaffnung mit Pfeil und Bogen einiger Indianer sorgte heute schon für Eindruck bei den Verkehrsteilnehmern.

Wochenblatt / ABC Color / Hoy

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