Isoliert und einfach vergessen

Fuerte Olimpo: Sergio Cuéllar, Bürgermeister der Stadt im Chaco, hat schon resigniert. Er hofft, dass irgendwann ein patriotischer Herrscher sich den Sorgen der Bewohner widmet, sonst wird sich nie etwas ändern.

Cuéllar erklärte, die Straßen im Bereich von Fuerte Olimpo, Alto Paraguay, seien in einem sehr schlechten Zustand. Unter den jetzigen Bedingungen kämen “auch Allradfahrzeuge nur schlecht voran“.

Eigentlich sollte irgendwann der biozeanische Korridor Realität werden. „Jedes Mal, wenn die Umschläge der Anbieter für das Projekt geöffnet werden sollen, gibt es eine Verlängerung der Ausschreibung um 30 Tage. Es ist unsere Hoffnung, dass einmal ein patriotischer Herrscher das Bild vom Chaco verbessert. Hier gibt es die meisten Viehzüchter. Der Fleischexport hängt von der Region ab“, erklärte der Bürgermeister.

Die Strecke zwischen Loma Plata und Fuerte Olimpo hat eine Länge von 340 Kilometer. Ist der Weg in einem guten Zustand, dauert die Fahrt etwa sieben Stunden, derzeit kann es drei Tage werden.

Cuéllar dankte den Medien, die manchmal die einzigen seien und fragen würden, wie es in diesem Teil von Paraguay aussehe, “weil die Behörden tun wenig oder gar nichts“.

Quelle: ABC Color

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