Jeden Tag den Tod vor Augen

Kolonie Independencia: Die Brücke über den Fluss Yroysã im Bezirk Independencia ist in einem erbärmlichen Zustand. Sie ist eine tödliche Falle für diejenigen, die es wagen, das Bauwerk zu überqueren.

Die marode Holzkonstruktion gibt nach. Stützbalken sind nach dem Regen unterspült. Busse, Lastwagen, die Zuckerrohr transportieren und Autos sind jedes Mal der Gefahr ausgesetzt, dass die Brücke einstürzt.

Laura Giménez, eine Bewohnerin der Zone, sagte, dass das Überqueren der Brücke sehr gefährlich sei aber es gebe keine andere Alternative. „Wir müssen in die Arbeit gehen und Schulen oder Universitäten erreichen, das heißt, wir können nur über diese Brücke fahren“, sagte sie.

Bürgermeister Francisco Chávez (ANR), konsultiert aufgrund der Situation, wies darauf hin, dass “die Verantwortlichen des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation nur hoffen, dass das Wetter sich verbessern wird, um Sanierungsarbeiten vornehmen zu können. Auf diese Weise wird die Gefahr gebannt sein“.

Er fügte hinzu, dass das MOPC mehrmals über die Situation informiert worden sei, jedoch habe man bis jetzt wenig Einsatz gezeigt, das Problem zu lösen.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Jeden Tag den Tod vor Augen

  1. Nächstes mal besser überlegen ob man für einen Bürgermeister wählen geht oder einfach seine Stimme verkauft.

  2. Das Problem liegt am Geld. Die Steuergelder reichen bloß aus um zwei Millionen Staatsangestellte mit Gras zum Trinken versorgen. Das Problem liegt also auch an der Zeit. Oder wie sollen sie nebst Gras zum Trinken trinken auch noch Brücken inspizieren und gar am Ende auch noch instand halten?