Jetzt schlägt es 13!

Asunción: José María Ibáñez, dem Abgeordneten, dem gestern 52 Kollegen zur Seite standen, um seinen Posten zu behalten bat kurz darauf sich einen Monat frei zunehmen.

Kaum begann die gestrige Sitzung zur Abstimmung, ob Ibáñez seinen Posten als Abgeordneter verlieren sollte, fanden sich mehrere Dutzend Kollegen, die ihm halfen und sich somit ein Stück Sicherheit für die Zukunft garantierten. Kaum war er gerettet, brachte er einen Antrag auf Freistellung für 30 Tage von all seinen Pflichten als Volksvertreter ein. Als Grund dafür gab er gesundheitliche Probleme der Familie an. Doch leider glaubt ihm das keiner, nachdem er die Staatskasse über Jahre plünderte, um danach mit einem einfachen “Wir alle machen Fehler“ davonzukommen.

Laut José María Ibáñez ist dass alles Auslegungssache. Zu seiner Verteidigung erklärte er, dass man ihn nicht zwei Mal für die gleiche Sache verurteilen kann, in Bezugnahme auf das juristische Verfahren, was ihm nach der Beichte Straffreiheit garantierte. Doch wie er feststellte gab es keine Strafe und demnach sei er auch nicht schuldig. Er wiederholte sagend, dass obwohl er die Straftat zugab, kein beichtender Straftäter sei – zumindest nach seinen Kriterien.

Aber bitte sehen sie selbst das Video mit seiner Beichte:

Vor dem Kongress fanden sich Befürworter und Gegner von Ibáñez ein. Nach der Sitzung dankte Ibáñez seinen Unterstützern.

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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11 Kommentare zu “Jetzt schlägt es 13!

  1. Das ist wieder einmal typisch! Alles wird zurecht gebogen wie es einem in dem Kram paßt. Und selbstverständlich finden sich zahlreiche gleichgesinnte Amigos mit der gleichen Geisteshaltung. Kein Wunder, daß in diesem Lande nichts voran kommt. Aber das ist dieser „feinen Gesellschaft“ auch völlig egal – Hauptsache ihre Taschen sind voll auf Kosten der ehrlichen Bürger.

  2. Hätte der Mann nur ein klein bisschen Ehrgefühl, würde er zurücktreten. Hab kurz seine Rede gestern im. TV gesehen. Ein Dummschwätzer ohnegleichen. Tja, aber alle, die ihn in seinem Wahlkreis gewählt haben hätten das verhindern können.

  3. Manni, ich wusste ja garn nicht, dass aus ihrer Sicht die Bürger ehrlich sind?????? Hauptsache ist, dass sie alles wissen???

    1. Die Redaktion hat ihre eigenen Vorstellungen von dem, was eine Beleidigung ausmacht oder nicht. Manni hat das Recht, alles zu schreiben, was im einfällt. Es wird einfach alles von ihm veröffentlicht.

  4. @ Rolf:
    Ein ziemlich sinnfreier Kommentar, der nur darauf abzielt jemandem zu beleidigen. Da finde ich Manni´s Beiträge deutlich intelligenter.

  5. Diese Diputados handeln doch wie die Mafia. Lassen Sie doch mal die ersten zwei und die letzten drei Buchstaben weg.