Julio Cabañas: “Ein Schuss löste sich ungewollt“

Fernando de la Mora: Bei dem Überfall auf die Banco Visión im Supermarkt Los Jardines schossen Polizisten auf Polizisten. Ein Trupp wusste nichts vom anderen.

Nach Auswertung der Videoaufnahmen ist eines zumindest klar. Die vor Ort anwesenden Polizisten wussten nichts voneinander. Dass Arístides Peralta erschossen wurde kann man nur Uniformierten anhängen. Und obwohl sein Kamerad Julio Cabañas neben ihm stand und sich zu ihm herumdrehte, hätte er nicht auf seinen Hals zielen und abrücken müssen. Obwohl er angab, dass es sich um einen Unfall handelte, um einen Schuss der sich ungewollt löste, findet sich fast keiner der ihm Glauben schenken will. Die meisten Menschen, die das Video sahen, sagten: “con sangre fría lo mato“ oder “ihn eiskalt erschossen“.

Die Bevölkerung befürchtet, dass Julio Cabañas mit der Version durchkommt, und Uniformierte unter sich, sich Schutz gewähren. Wenn die Aktion der in zivil agierenden Agenten ohne Schutzweste legal gewesen sein sollte, gibt es ein gravierendes Kommunikationsproblem, was die GEO Kräfte einschließt.

Wochenblatt / Hoy / Última Hora / Abc Color

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5 Kommentare zu “Julio Cabañas: “Ein Schuss löste sich ungewollt“

  1. Sehr sehr seltsam das ganze. Ich glaub er (Julio Cabanas) hat nicht damit gerechnet, das dies auf Video aufgezeichnet wird, und so vielleicht gehoft einen unliebsamen Kollegen nahezu unbemerkt beseitigen zu können….

    1. So ist es.
      Allein schon das er die Zeit gezogen um Hilfe zu holen sagt es doch. Der unliebsamen Kollege sollte Sterben!

  2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Meine Lateiner (Hiesigen) Arbeiter sagen auch dass das das Wahrscheinlichste Szenario ist was Florian das beschreibt: den unliebsamen Kollegen heimlich „im Gefechtskampf“ eine Kugel zu verpassen“.

    Nach meinen Arbeitern: „so wuerden wir’s auch machen“.
    Beweis genug.
    Aehnlich wie bei den Mennoniten auch: kennt man einen, kennt man alle.
    ’nough said!

  3. @ Johan Moritz van Nassau-Siegen
    Warum hacken Sie hier eigentlich zu jeder nicht passenden Gelegenheit auf den Mennonitem herum?
    Sie betreiben billige Propaganda!

  4. Wenn man also mit 120 km/h durchs Dorf fährt und unglücklicherweise von der Polizei angehalten wird, muss man einfach sagen, dass sich das Auto ungewollt auf diese Geschwindigkeit beschleunigt hat. Gute Chancen mit der Version bei der Justiz durchzukommen. Ist doch logisch man!