Kampf gegen Drogen erfolgreicher

Asunción: Das Anti-Drogen Sekretariat (Senad) und die Anti-Drogen Abteilung der Nationalpolizei haben in diversen Aktionen mehr als 400 t Drogen bis Mitte des Jahres beschlagnahmt. Darunter befanden sich Marihuana, Kokain und Ecstasy.

Laut der Statistik, die sie Pressestelle der Senad gestern veröffentlichte, wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2.000 der 5.000 angenommenen Hektar Marihuana-Anpflanzungen vernichtet. Ebenso haben beide Institutionen die beschlagnahmte Menge des verbotenen Krautes im Vergleich zu Vorjahren übertroffen. Während 400 t Marihuana in diversen Erscheinungsformen konfisziert wurden kam auch fast 1 t Kokain bei Zugriffen zusammen.

Die Aktionen gegen den organisierten Schmuggel von Drogen wurden in den letzten Jahren intensiviert, nachdem diverse Bosse verhaftet und große Mengen beschlagnahmt werden konnten.

Das Senad legte unter anderem ein Labor in Ciudad del Este still in dem synthetische Drogen hergestellt wurden. Diese wurden über eine Filiale auch in Asunción verkauft. Um das Ecstasy herzustellen nutzten sie Lithium, gewonnen aus Akkumulatoren von Mobiltelefonen.

Die Anti-Drogen Einheit der Nationalpolizei wiederum hob erst kürzlich ein Drogenlabor in Encarnación aus, was aus Bolivien mit dem Grundstoff Koka beliefert wurde und somit teurer Transport der Drogen gespart wurde. Für das Ende dieses Jahres gehen beide Institutionen davon aus, das Resultat des Vorjahres zu verbessern.

Obwohl Marihuana die gewöhnlichste Droge in Paraguay ist nahm die Wichtigkeit von Crack immer mehr zu. Der Konsum der Droge, der aus den Resten der Kokain hergestellt wird, verbreitete sich quasi in allen Stadtteilen von Asunción. Rund 500 Personen wurden als Kleindealer dieser Droge bis Mitte des Jahres verhaftet.

Einer der größte Feinde der zwei staatlichen Institutionen ist die Organisation PCC, das Primer Comando Capital, eine Gruppe die den Drogen- und Waffenverkauf in Sao Paulo, Brasilien kontrolliert. Seit der Festnahme des damaligen Führers der Gruppe in Paraguay, Capilo in 2009, wurden diverse andere verhaftet, ausgeliefert oder tot aufgefunden. Die Mehrzahl davon in Pedro Juan Caballero.

(Wochenblatt / Senad Communicación)

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