Keine Vorteile für Krypto-Miner: ANDE-Chef stellt neue Regeln für Industriestrom klar

Asunción: Der Präsident der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft (ANDE), Félix Sosa, reagierte auf die Kritik von Gewerkschaften und Fachverbänden zu den Dekreten 5.306 und 5.307 der Exekutive, die im Moment noch auf Eis liegen, nachdem ein gemeinsamer technischer Ausschuss beschlossen hatte, sich zunächst mit den Fragen zu befassen, die diese Instrumente aufwerfen.

Diese legen Sonderkonditionen für industrielle Großverbraucher von Energie fest. Sosa versicherte, dass Krypto-Mining von diesen Maßnahmen ausgeschlossen sei und jedes Projekt einzeln geprüft werde, um Nachteile für die Bürger zu vermeiden.

Sosa erklärte: „Es gibt tatsächlich zwei Dekrete, aber sie schließen Krypto-Mining aus. Für das Krypto-Mining gibt es bereits eine Regelung, die am 31. Dezember 2027 ausläuft. Wir haben Krypto-Mining immer als ein Zeitfenster voller Gelegenheiten für die ANDE betrachtet, aber später muss genau analysiert werden, da es keine arbeitsintensiven Beschäftigungen schafft.“

„Diese Dekrete schaffen einen Referenzrahmen, um Investitionen in künstliche Intelligenz, grünen Wasserstoff und andere Technologien anzuziehen, die heute weltweit eine hohe Nachfrage nach elektrischer Energie haben“, bekräftigte er.

„Jedes einzelne Projekt wird gemeinsam vom Ministerium für Bergbau und Energie, dem Industrie- und Handelsministerium, dem MITIC (Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologie) und logischerweise auch der ANDE geprüft. Jeder Fall wird analysiert, um angemessene Bedingungen zu schaffen. Definitiv werden weder der Präsident der Republik noch der Präsident der ANDE einen Vertrag unterschreiben, der der ANDE oder der Bürgerschaft schadet“, versicherte er.

Bezüglich der Tarife erklärte Sosa, dass diese nicht pauschal, sondern abhängig vom jeweiligen Investitionsplan festgelegt werden.

„Das Dekret spricht zwar von einem Tarif, legt aber fest, dass der Investitionsplan mehrere Ziele verfolgen muss, wie die schrittweise Einbindung nationaler Güter und Dienstleistungen, Mechanismen zur Vernetzung mit lokalen Unternehmen, Schulungsmaßnahmen und die eigene Energieerzeugung. All das werden wir in die Projekte einbeziehen und einen Einnahmefluss für die Institution definieren – in keinem Fall zum Nachteil der ANDE oder der Bürger“, stellte er fest.

Der Präsident des staatlichen Unternehmens schloss mit der Feststellung, dass die Dekrete eine Chance darstellen, die Energiematrix zu diversifizieren und Investitionen anzuziehen – stets unter Bedingungen, die die Nachhaltigkeit des Stromsystems und den Schutz der Privatkunden garantieren.

Wochenblatt / Radio Monumental / Beitragsbild Archiv

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