ANDE kann jährliche Verluste von 24 Millionen USD durch illegale Krypto-Mining Fabriken nicht reduzieren

Asunción: Der Präsident der Nationalen Elektrizitätsverwaltung (ANDE), Felix Sosa, räumte ein, dass sie trotz Interventionen nicht in der Lage sind, die Verluste aufgrund von illegalen Verbindungen für die Produktion von Kryptowährungen zu reduzieren Nun möchte man mit höheren Strafen Herr der Lage werden.

Der Leiter von ANDE, Félix Sosa, sagte gegenüber Radio Monumental, dass es trotz der Interventionen bei illegalen Krypto-Mining-Betrieben nicht gelingt, die Verluste des staatlichen Unternehmens zu verringern.

In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass die Exekutive zwei Gesetzesprojekte hat, um die Strafen für den illegalen Stromdiebstahl zu erhöhen.

Am gestrigen Freitag wurde die Vorlage eines Gesetzentwurfs zur Änderung von Artikel 173 des Strafgesetzbuchs angekündigt.

Die Initiative zielt darauf ab, eine Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis für diejenigen einzuführen, die diese illegale Handlung begehen, da derzeit die Strafe drei Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe beträgt.

„Diese Änderungen sind entstanden, weil wir in letzter Zeit zu viele Interventionen durchgeführt haben und nicht in der Lage waren, die Aktivität (Kryptomining) zu reduzieren“, sagte er.

In diesem Zusammenhang sagte er, dass sie in diesem Jahr bereits 17 groß angelegte Eingriffe vorgenommen haben, die etwa 51 Megawatt an abgeschalteter Leistung entsprechen.

„Die Staatsanwaltschaft fordert ein rechtliches Instrument, mit dem die Strafen verschärft werden können“, so Sosa weiter.

Vor Monaten sagte Sosa, dass ANDE aufgrund von illegalen Verbindungen für die Produktion von Kryptowährungen monatlich etwa 2 Millionen US-Dollar verliert, was in Anbetracht der 12 Monate im Jahr sehr viel ist.

Wochenblatt / Última Hora

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2 Kommentare zu “ANDE kann jährliche Verluste von 24 Millionen USD durch illegale Krypto-Mining Fabriken nicht reduzieren

  1. Aus meiner Sicht darf die ANDE die vielen “illegalen Krypto-Mining Fabriken” nicht reduzieren. Da stehen vermutlich ganz andere Interessen dahinter, die 1.) bei den Bauten dieser “Fabriken” ein Auge zugedrückt hatten, 2.) ihre Hände schützend über diese Fabriken (was für ein lächerlicher Begriff!!) halten und 3.) alles dafür tun werden, daß diese “Fabriken” auch weitern bestehen bleiben, wenn nicht sogar weiter gebaut werden. Millionen schwere Korruptions-Einkünfte und biegsame Gesetzesauslegungen gehören einfach zu Paraguay, wie das Wasser oder die Luft zum Leben.

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  2. Reißerische und irreführende Überschrift.
    “Illegal” sind nicht Mining-Unternehmen, sondern der Stromdiebstahl, den manche davon anscheinend begehen.
    Mining an sich, auch in größerem Stil, ist nicht nur völlig legitim, sondern auch nach aktueller Gesetzeslage völlig legal in PY.

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