Kooperative betrügt anscheinend einige Mitglieder um mehr als 20 Millionen Guaranies

Encarnación: Mehrmals geraten Kooperativen in die Schlagzeilen wegen Betrügereien. Manche, wie die Genossenschaft in Coronel Oviedo, Caaguazú, riss Tausende Anleger in den Ruin.

Nun sind 30 Familien der ehemaligen Kooperative Multiactiva General Artigas Ltda. betroffen. Sie kamen nach Encarnación, um den Status ihrer Schulden sowie den Prozess der Insolvenz zu überprüfen und anzuprangern.

Maria Angeles Gonzalez, eine der Betroffenen, beklagte, dass sich die Schulden auf zwischen 20 und 30 Millionen Guaranies pro Familie belaufen würden. Alle bedauern die Situation, in der sie sich befinden, denn sie halte seit drei Jahren an, ohne dass es zu einer Lösung käme.

Gonzalez erklärte, dass sie ihre Schulden bezahlen müssten, die laut Aussagen der Geschädigten, ihnen nicht entsprechen und die Daten an das Informconf-System eingeben worden seien. Somit könne überhaupt kein Kredit mehr beantragt werden.

Die Absicht ist es nun, zu versuchen, alle Daten zu bereinigen und eine endgültige Lösung für die Probleme zu finden.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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20 Kommentare zu “Kooperative betrügt anscheinend einige Mitglieder um mehr als 20 Millionen Guaranies

  1. Wer sein Geld bei einer Kooperative anlegt ist selber schuld. Ich habe in diesem Forum schon mehrfach auf die Risiken bei den Kooperativen hingewiesen und bin dafür von so manchen landsmännischen Zeitgenossen übel beschimpft worden.

    1. @Simplicus
      Wer Geld hat kann sein Geld anlegen,höher die Zinsen, je höher das Risiko.
      Wer z.B. als CFX-Broker spekuliert kann Glück haben,Geld schaufeln oder kräftig auf die Fresse fallen!
      Die Herrschaften haben Kredite aufgenommen, der Kreditgeber war Pleite,normal gehen die Forderungen über auf den Nachlassverwalter. Die Herrschaften liesen die Raten auflaufen, sie zahlten nichts mehr.
      Kredite müssen auch bezahlt werden.Die Zinzen die Verlangt werden sind eine Sache für sich.Da wissen sie vorher!
      Wer ist den hier der Betrüger, der Kreditpeller.Da rückt dir in jeden Land das Gericht,das Inkassobüro auf den Pelz.
      Sich über Eintragungen bei den Informconf-System zu beschweren ist schon eine Frechheit bei der Vorgehensweise!

  2. Wer kein Geld hat, kann auch nichts anlegen. Geld habe ich bei vier älteren und größeren Cooperativen investiert. Bisher gab es nie Probleme. Sicher, Reserven habe ich auf meiner Bank in Bozen, aber dort gibt es keine Zinsen und das Geld wird obendrein ständig weniger wert. Wer nichts riskiert, kommt auch zu nichts. Erinnern wir uns: in den 90er Jahren wurden mehrere Banken in Asuncion bewußt in den Ruin getrieben. Die Bosse machten sich mit den Geldern auf und davon. Die Anleger hatten das Nachsehen.

  3. Ja Manni, wer kein Geld hat, der kann nichts bei den Kooperativen anlegen.
    Diejenigen sind nur neidisch auf die Mitmenschen, die es zu was gebracht haben.
    Man soll nicht planlos Geldanlagen tätigen, Vorabklärungen sind unbedingt vonnöten,
    wer das seriös macht, dem kann nichts passieren.
    Wünsche gute Geschäfte!

  4. So wie ich den Artikel verstehe sind es Mitglieder der Kooperative, die Kredite aufgenommen haben (keine Geldanleger) und diese nicht zurückzahlen wollen, weil die Kooperative Insolvenz angemeldet hat. Das geht seit 3 Jahren so, dass keine Kreditraten gezahlt wurden, so dass sich aufgrund der anfallenden Zinsen die Schulden der zahlungsunwilligen Familien auf 20-30 Millionen vermehrt haben. Und jetzt beschweren die sich noch, dass sie einen Eintrag bei Inforconf erhalten haben, wodurch sie keine weiteren Kredite mehr bekommen? Diese MItglieder sind die Betrüger und nicht die Kooperative, die nur ihr Geld + Zinsen für die gegebenen Kredite zurück haben will.
    Typisches Verhalten: Kooperative meldet Insolvenz an (wg. Kreditausfälle?) und einige Leute, die Kredite von der Kooperative bekommen haben, meinen dann, sie müssten ihre Schulden deshalb gar nicht mehr zurückzahlen und sehen nicht ein, dass der Betrag durch anfallende Zinsen weiter wächst. Und die Kooperative wird dann von der Redaktion als Betrüger dargestellt in der Überschrift. Und die Kooperative in Coronel Oviedo hat ihre Mitglieder auch nicht betrogen, sondern sich finanziell nur übernommen durch Bau einer Alkoholfabrik. Also was ist das für eine Art von Stimmungsmache gegen Kooperativen?

    1. Unter Paraguayern wird gemunkelt, dass die Bosse dieser Cooperativa mit den Bossen der Alkoholfabrik gekungelt hätten. Den „Verlust“ der Cooperativa hätten sie sich dann freundschaftlich geteilt. Beweise habe ich dafür keine.

      1. Richtig, riss Tausende Anleger in den Ruin, zugunsten der Bosse. Ich rede jetzt von der Cooperativa Coronel Oviedo und die mögliche Kungelei mit der Alkoholfabrik.

      2. 31.7.2015 ABC Color: Incoop resuelve liquidacion de cooperativa.
        Bzgl. Coop Coronel Oviedo steht da folgendes:
        „Mas de G. 50.000 milliones en ahorros de 400 ahorristas se pierden. La cooperativa cuenta con aproximadamente 24.800 socios“. Also keine tausende Anleger ruiniert, sondern max. 400. Wobei gilt, dass die meisten nur 5 bis 7 Millionen Gs. anlegen, und es nur wenige größere Anleger gibt. Und ob die ruiniert sind oder nur stark geschädigt sind ist auch ein Unterschied. „Riss Tausende Anleger in den Ruin“ ist also grundfalsch und reine Stimmungsmache gegen die Kooperativen.

          1. Tatsachendarstellung ist für Sie also Relativierung! Wo ist der Betrug? Offiziell hat die Kooperative einen Kredit bei einer Bank zum Bau der Alkoholfabrik aufgenommen und sich damit übernommen. Das ist Fehlkalkulation oder Dummheit, aber kein Betrug, da nicht vorsätzlich. Das was Caligula geschrieben hat ist nur ein Gerücht/Unterstellung, an dem wahrscheinlich nichts dran ist. Warum beteiligen Sie sich an Unterstellungen? Zumal es im Artikel in der Hauptsache um eine ganz andere Kooperative geht. Für die Behauptung, die Kooperative hätte ihre Mitglieder betrogen ohne die geringsten Beweise zu haben, kann man Sie anzeigen. Das wird dann teuer.

  5. @Johannes: Man kann freilich zwischen vorsätzlichem und fahrlässigem Betrug unterscheiden, wenn dies die Fakten so her geben. Wenn Sie aber der Meinung sind, man würde die Kooperative zu Unrecht beschuldigen, dann zeigen Sie doch schon gleich mal die Presse in Paraguay an, die entsprechend berichtet.

  6. jetzt geht die panikmache wieder los, hahahaha, immer das gleiche wenn über eine cooperativa berichtet wird. ich bin seit einigen jahren anleger bei cooperativen und bin mehr als zufrieden da kann ein „simplicus“ stimmung machen soviel er möchte, dass kratzt mich kein bisschen. abgesehen davon habe ich mein angelegtes kapital schon längstens wieder raus duch die zinszahlungen. also lieber „simplicus“, mach ruhig weiter mit deiner panikmache aber bei denjenigen die investiert sind hat das keinerlei wirkung, davon bin ich mehr als überzeugt.

    1. Dann erklären Sie doch mal den Lesern, welche Sicherheiten die Kapitalanleger bei einer Kooperative haben im Falle einer Pleite derselben. Wie hoch sind denn dort die Rücklagensicherungen je Sparguthaben/Anleger und wer bürgt dafür? Zum Vergleich: Rücklagensicherungshöhe bei einer Geschäftsbank je Sparer 130 Mio. Gs. (auch nicht gerade viel) und Oberaufsicht, Kontrollen und Bürgschaft erfolgen durch die Zentralbank.

      1. Simplicus

        also auf die 130 millionen kann ich dann auch noch verzichten, was für ein lächerlicher betrag, das sind in etwa 20000 euros, aber wie schon jemand sagte, wenn man kein geld hat ist es natürlich nicht so einfach etwas anzulegen. ich brauche da niemanden etwas erklären denn wer geld anlegt, egal wo, trägt immer ein gewisses risiko zu verlieren, das ist doch völlig normal. wenn sie ein geschäft gründen tragen sie auch das risiko alles zu verlieren (Risiko-Gewinn). je höher das risiko umso höher der gewinn oder umgekehrt.
        aber eine frage hätte ich an sie: was gibt ihnen die sicherheit das ihr geld bei einer bank besser plaziert ist? wenn sie glauben das bankgeschäfte sicherer sind dann haben sie die letzten jahre verschlafen (2008 schon vergessen?) also lieber herr „simplicus“ mir müssen sie keineswegs etwas erklären und bestimmt auch nicht den anderen kommentatoren.

    2. Manni hat von nichts Ahnung, abgesehen ein wenig von der „Heiligen“ Schrift. Ansonsten kommt von ihm doch nur Geschwafel. Eigentlich ein bedauernswerter Simpleton.

      1. Caligula, merken Sie überhaupt, wie albern Sie sich hier aufführen? Ständige nutzlose und anlaßlose persönliche Beleidigungsversuche, über denen ich stehe und auf dessen Niveau ich mich nicht begeben werde. Ich möchte Ihnen wohlmeinend raten, diesbezüglich einen Arzt zu konsultieren, denn die Ursachen müssen tief liegen und vergiften im Grunde nur ihre eigene Seele und das Klima in unseren Kommentarspalten.

        1. Ganz im Gegenteil: wer von morgens 3 h bis abends spät vor dem PC sitzt und Kommentare auf der Website des Wochenblatts schreibt, bekommt eine matschige Birne. Ergebnis: die dann erwürgten Kommentare sind blödsinnig bis nutzlos. Wie an anderer Stelle geschrieben: wenn Sie aufhören zu provozieren, werden Sie von mir auch keine entsprechenden Reaktionen erfahren. Tit for tat, sagen die Briten.

  7. Die Politik will die Cooperativen loswerden.
    Die sind zum größten Teil nicht international unterwegs und somit können die Gelder nicht vom Großkapital abgeschöpft werden.
    Bei Bankenpleiten hört man nie den Betrugsvorwurf, obwohl gerade die die Gelder ihrer Kunden auf dem internationalen Geldmarkt verzocken.
    Sind sie dann pleite, sind alle Einlagen der Kunden weg und die Betrüger zucken mit den Achseln.

    Die, die jetzt jammern, daß ihre Cooperativa sie betrügen würde, sind diejenigen, die dachten, sie müßten ihre Kredite nun nicht mehr zurückzahlen und somit häuften sie noch mehr Schulden an.
    Das sind die gleichen Schlaumeier, die vor einigen Jahren dachten, wenn sie die auf Kredit gekauften Waren weiterverkauften, sie die Cuotas nicht mehr bezahlen müßten, da sie die Sachen ja nicht mehr hatten.

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