Kronzeuge im Mordfall Marcelo Pecci: Horacio Cartes war “sehr verärgert“

Bogota: Der Kronzeuge im Prozess um den Mord an Marcelo Pecci, Francisco Luis Correa Galeano, hat Horacio Cartes, den ehemaligen Präsidenten der Republik und derzeitigen Vorsitzenden der Colorado-Partei, als einen der Hauptverantwortlichen für den Mord an dem paraguayischen Staatsanwalt in Kolumbien genannt.

Der Hauptzeuge im Mordprozess gegen Marcelo Pecci, Francisco Luis Correa Galeano, nannte den ehemaligen Präsidenten der Republik, Horacio Cartes, als einen der Hauptverantwortlichen für den Mord an dem Staatsanwalt.

Zwischen dem Staatsanwalt, der den Fall untersucht, und dem Zeugen fand folgendes Gespräch statt:

Staatsanwalt: “Zeigen Sie dem Richter an, wer den Mord an Staatsanwalt Marcelo Pecci angeordnet hat.”

Francisco Correa: “Nun, ich sprach mit Herrn Ramón Emilio Perés Hoyos, was Herr Andrés, Frau Margaret Presente ihm bereits sagte, der Mord an Dr. Marcelo Pecci, war als Vergeltung für die Tatsache, dass er vor einiger Zeit den Bruder dieses Herrn, Insfrán Galeano, Tío Rico, verhaftet hatte, und auch viel Ärger seitens des ehemaligen Präsidenten von Paraguay, Horacio Cartes, der auch, was sie mir sagten, war, dass Dr. Marcelo Pecci einen Bruder von jedem von ihnen inhaftiert hatte, Der ehemalige Präsident und Herr Tío Rico waren diejenigen, die begannen, den Mord an Dr. Marcelo zu planen und sich mit den Brüdern Pérez Hoyo und Frau Margaret in Verbindung setzten, denn die Informationen kamen genau aus Paraguay, seit er geheiratet hatte, gaben sie genaue Informationen und die Tage, an denen er nach Cartagena reiste, alles kam aus Paraguay”. An der Beteiligung von Miguel Angel Insfrán Galeano hat zumindest keiner Zweifel.

Wochenblatt / X / Abc Color

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2 Kommentare zu “Kronzeuge im Mordfall Marcelo Pecci: Horacio Cartes war “sehr verärgert“

  1. Wahnsinn. Als der Staatsanwalt getötet wurde, habe ich hier noch geschrieben, dass König Cartes nur “indirekt” mit dem Mord zu tun hat, da er Paraguay in den Narcostaat Nr. 1 Südamerikas verwandelt hat und Konkurrenz Seine Majestät nun mal nicht duldet.
    Diese Aussagen stellen ihn eindeutig als direkter Anstifter zum Mord hin. Seine Generalstaatsanwältin, die dicke Qualle, hat ja bitterlich geweint, als der Mann umgebracht wurde.
    Ob die zahlreichen Cartes-Jünger endlich mal umdenken? Solange Geld fließt, wohl eher nicht.
    Wie auch immer, diese Aussagen zementieren Paraguay als Mafiastaat, wo der oberste Pate alles machen darf und kann. Auch wenn es NICHT wahr sein sollte, der Ruf den Cartes auf Paraguay bringt, wird immer schlimmer.

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