Kulturerbe vor dem Verfall

Pilar: Einwohner aus dem Departement Ñeembucú äußerten sich besorgt über den Zustand der Ruinen von Humaitá. Das Kulturerbe steht vor dem Verfall und eine Erhaltung der historischen Stätte durch das Nationale Kultursekretariat (SNC) ist dringend erforderlich.

Vicenta Miranda Ojeda, Kulturbeauftragte aus Humaitá, sagte, dass der Zustand der Kirche von San Carlos Borromeo, die am 1. Januar 1861 von Carlos Antonio López eingeweiht wurde, alle Einwohner dieser Stadt beunruhigt. Das Bauwerk wurde während des Krieges gegen den Dreibund (1864-1870) bombardiert.

Ojeda sagte, dass man auf den ersten Blick sehen kann, wie sich die Substanz der Mauern stetig verschlechtere. Wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen würden, um die Situation umzukehren, könnte es zu irreparablen Schäden kommen, betonte sie.

Sie fügte an, dass die Renovierung dem Kulturministerium (SNC) obliegt, das eine Reihe von Protokollen einhalten muss. Im vergangenen Februar wurde die Sorge und Bitte an das Staatsportfolio gerichtet, Schlingpflanzen und Unkraut zu entfernen, die das kulturelle Erbe zerstören, sagte Ojeda. Sie betonte weiter, dass das Nationale Tourismussekretariat (Senatur) verpflichtet sei, Beamte für eine Säuberung abzustellen. Ojeda wies darauf hin, dass die Arbeiten dem Versprechen zufolge am 14. Oktober beginnen und am 20. Oktober enden würden. „Es ist dringend erforderlich, dass die Arbeit erledigt wird. Sie können nicht zulassen, dass dieses kulturelle Erbe aufgegeben wird. Die Ruinen erinnert uns an das Heldentum unseres Volkes“, sagte sie.

Die Ruinen von Humaitá wurden am 24. Juli 2018 vom Nationalen Kultursekretariat (SNC) zum “Nationalen Kulturerbe“ erklärt.

Durch die Resolution Nr. 293/18 wurde der Ort in die höchste Ebene von Kulturerbe und archäologischem Wert eingestuft.

In der gleichen Kategorie befinden sich Stätten wie der Palacio de López, das Pantheon der Helden und das Haus der Unabhängigkeit.

Wochenblatt / ABC Color

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