Leben mit der Kettensäge zerstört

Tava’i: Ein enormer Baumstamm wird versucht aus einem Naturreservat abzutransportieren. Das Versteckspiel könnte bald vorbei sein. Die Polizei zeigte sich jedoch noch nicht.

Ein Baumstamm mit geschätztem Durchmesser von 1,2 m wird auf einem Lastkraftwagen liegend an der Kreuzung Toro Blanco versteckt. Entweder soll er bei Nacht und Nebel nach San Juan Nepomuceno gebracht werden oder man wartet auf ein Gefährt mit mehr Leistung. Wem der abgebildete Lastkraftwagen gehört ist unklar. Sicher schein hingegen nur, dass der Stamm aus dem Reservat San Rafael stammt.

Weder der Staatsanwalt für Umweltdelikte im Departement Caazapá, Erico Ávalos, noch Polizei oder das Forstinstitut (Infona) sind vor Ort. Anscheinend arbeiten Holzfäller und Behörden in der Zone zusammen, um einen reibungsfreien Abtransport zu garantieren. Beigestellte Staatsanwälte kommen meist nur in die Ortschaften, um abzukassieren.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

8 Kommentare zu “Leben mit der Kettensäge zerstört

  1. Ich finde das schlimm das keiner was macht sie haben bilder und keiner bewegt den Arsch ind wenn du einen Baum umschneidest sind sie gleich da die Banditen von der polizei und und und

  2. Doch, die Polizei ist vor Ort, helfen im Auftrag ihres Jefes den LKWs die Nummernschilder abzuschrauben und sicherzustellen, dass die Fracht eine gute Fahrt durchlebt.

  3. Habe einen Dokumentar Film gesehen wie es um unsere Erde bestellt ist. Leute ich hatte Angst um die Zukunft meiner Kinder ,es ist 1 Minute vor 12 und der Mensch rennt weiter mit offenen Augen in den Untergang. Der für den Distrikt zuständige Forst Oberaufseher und der Kommissar der Polizei sollten und müssen sich eine Untersuchung gefallen lassen wegen dem Verdacht auf Korruption.

    1. Ja, es geht weiter – nur wie! Die Naturkatastropen, hervorgerufen durch die zügellose Rodung der Wälder und die Zerstörung der Umwelt, werden immer gewaltiger, glücklicherweise trifft es zunehmend nicht nur die Ärmsten, sondern auch die Verursacher in den USA und Europa.
      Soll die Erde sich doch zurückholen, was ihr gehört und diese ganzen kleinen Parasiten, die glauben, der Herr der Welt zu sein, vernichten.. Josh, Paul, Joe oder Mary werden da wohl kaum helfen, auch kein längbärtiger imaginärer alter Mann, hoch über den Wolken haust – und warum überhaupt Mann? wir sind doch für Gleichberechtigung – vielleicht ist da oben dann ja eine Dame im weißen Bart (also sowas wie eine junge Paraguayerin mit gefärbtem Oberlippenbart 🙂 oder ein Zwitter oder ein Neutrum?

  4. Solange die Menschen in der „ersten Welt“ Ihr billiges Fleisch fresssen wollen, Ihren Konsumrausch ausleben wollen und Märkte in Entwicklungsländern zerstören, solange werden solche und ähnliche Taten weiter gehen. Viel schlimmer wie die hier angeprangerte „Korruption“ ist die Scheinheiligkeit vieler Deutscher hier. Wäre die Nachfrage nach solchen Unmengen an billigem Tropenholz nicht da wäre das Problem gelöst. Frohe Weihnachten.

  5. der Artikel weist gravierende Fehler auf !!! Wenn was vesteckt werden sollte müsste zumindest eine Plane über dem Stamm sein weil so ist es ja offensichtlich kein „Versteck“ wenns ein Foto davon gibt *haha* Weiters ist die Polizei klarerweise nicht vor Ort weil ja alles „Genehmigt“ ist, was der Fotograf vermutlich nicht wusste. Die 2 Halunken auf dem Foto warten ja eigentlich nur darauf das das Fortinstitut das notwendige Papier vorbeibringt damit der Transport reibungslos bis zur Fabrik kommt. Also in dem Sinne, weiter so, die Korruption hilft zumindest einigen das der Sidra zu Weihnachten nicht „trocken“ wird im Glas *lach*

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.