Villarrica: Lehrerinnen und Lehrer rufen für den morgigen Freitag zu einer Demonstration auf, um auf die ihrer Meinung nach untragbare Arbeitsüberlastung aufmerksam zu machen. Die Aktion soll die Öffentlichkeit für die prekären Bedingungen im Bildungssektor sensibilisieren und die Verantwortlichen zum Handeln auffordern.
Seit Längerem klagen Pädagogen über eine stetig wachsende Belastung durch größere Klassen, zunehmende Verwaltungsaufgaben, Inklusion ohne ausreichende Ressourcen und die mangelnde Anerkennung ihrer Arbeit. „Wir sind am Limit“, so eine Lehrerin, die anonym bleiben möchte. „Die Qualität des Unterrichts leidet, und wir sehen, wie viele Kolleginnen und Kollegen dem Burnout nahe sind“, fügte sie an.
Die Gewerkschaft OTEP-N unterstützt die Initiative und fordert dringend mehr Personal, eine Entlastung von bürokratischen Pflichten und eine grundlegende Reform der Bildungsstrukturen. Die Demonstration am Freitag soll ein klares Signal senden, dass die Geduld der Lehrerschaft erschöpft ist und Veränderungen unumgänglich sind. Es wird erwartet, dass sich zahlreiche Lehrer sowie Unterstützer aus anderen Berufsfeldern der Protestaktion anschließen werden.
Blanca Ávalos, Vorsitzende von der Gewerkschaft OTEP-SN, erklärte im Gespräch mit dem Radiosender Guairá 840 AM, dass die Maßnahme darauf zurückzuführen sei, dass die Lehrer vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft (MEC) immer mehr Verantwortung auferlegt bekämen. „Es gibt immer mehr Papierkram und wir haben keine Zeit zum Unterrichten“, sagte sie abschließend.
Wochenblatt / Radio Guairá 840 AM















ein Leser
also: am (kommenden) Freitag haben sie eine Arbeitsüberlastung?
Zum Glück nicht an jedem Freitag!