Lilian würde in Asunción gewinnen aber Castiglioni in der Provinz Central

Asunción: Beide Kandidaten schreiten sich um die Präsidentschaft der Colorado Partei ANR. Die interne Wahl dazu findet in drei Tagen statt. Die Unterschiede der Kandidaten variieren stark zwischen den Provinzen. Zum Beispiel ist Zacarías Irún in Alto Paraná der Favorit.

Lilian Samaniego hat einen Vorteil in der Hauptstadt über Castiglioni. Allerdings liegt sie in anderen Provinzen des Landes hinter ihrem schärfsten Kritiker, laut dem Kabinett für Studien und Meinungen welches für Última Hora eine Umfrage erstellte.

Die Befragten zeigten den Durchschnitt der Wähler jeder Provinz auf, ob stark oder schwach bevölkert, eingeteilt in sechs Zonen. Jede Grafik zeigt deren Umfragewerte. Die erste Zone ist die Hauptstadt, eine andere Central und Presidente Hayes und so weiter.

Die Kandidatenwahl, das scheint klar ersichtlich ist sehr unterschiedlich im ganzen Land, dem Einfluss der Kandidaten entsprechend.

Es gibt Zonen, in den Luis Alberto Castiglioni, ehemaliger Vizepräsident (2003 – 2008), in Führung liegt und andere in denen Lilian Samaniego besser bei der Colorado Wählerschaft ankommt. In Caaguazú und Alto Paraná erkennt man deutlich, dass Javier Zacarías Irún überlegen ist mit 32,3% vor Castiglioni (25,6%) und Lilian Samaniego (14%).

Der Soziologe José Nicolás Morínigo, einer der Koordinatoren der Umfrage erklärt, dass die jetzigen Umfragewerte nicht prozentgenau genommen werden können aber das eine Tendenz sich nicht ändern wird.

„Wir haben ein Muster angefertigt, welches für das ganze Land Gültigkeit aufweist. Die Daten sollen einfach nur als Tendenz aufgefasst werden, nichts endgültiges“, erklärte er.

Ein weiteres Resultat zeigte gestern auf, dass Castiglioni mit 5,4% mehr vor Lilian Samaniego mit 30,1% ist. Der Wahlkampf wurde sehr lautstark und übermäßig hart ausgetragen, zumal alle beide Parteikollegen sind.

Durch die große Anzahl derer, die sich nicht entscheiden können oder noch nicht haben (21,2%), kann das Ergebnis nicht als Tendenz gesehen werden. Sie zeigt nur die Unentschlossenheit der Wähler.

Der zweite nicht zu verharmlosende Faktor ist die ökonomische Hilfe vor oder nach dem Urnengang. Die armen Menschen verkaufen ständig am Wahltag denen ihre Stimme, die am meisten dafür bezahlen, wie „Nutten am Straßenrand“.

(Wochenblatt / Última Hora / Bild: UH)

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