Luftwaffe will modernisieren

Asunción: General Luis Noceda, Kommandeur der Luftwaffe, versichert, dass in einem Jahr die Ausrüstung so veraltet ist, dass eine Einsatzbereitschaft nicht mehr sichergestellt werden kann.

Die Luftwaffe hat dem Verteidigungsministerium ein Projekt vorgelegt, welche die Modernisierung der Flugzeuge, die Schulung und Ausbildung der Besatzungen und den Kauf von Radaranlagen, sowie andere Gerätschaften vorsieht. Dieses Projekt soll der Aufrechterhaltung, der Einsatzfähigkeit der Luftwaffe sichern. Die Kosten für diese Modernisierung betragen 360 Millionen (US) Dollar.

General Noceda erklärt, das dies ein Teil des Planes ist, die gesamten Streitkräfte zu modernisieren.

Dieses Projekt wurde bereits einmal dem Verteidigungsministerium vorgelegt. Bei dem damaligen Projekt waren 600 Millionen beantragt worden. Dieser Plan wurde durch das Verteidigungsministerium und dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Horacio Cartes, abgelehnt und zur Kostenreduzierung, der Luftwaffe wieder übergeben. Dieses Projekt kann auf lange Zeit finanziert werden, doch müssen alle Angebote sorgfältig überprüft werden, so der General.

„Wir haben das Projekt dem Verteidigungsministerium vorgelegt. Hier muß nun entschieden werden, wir wissen, dass der Staat auch andere Bedürfnisse und Verpflichtungen hat. Die Entscheidung über 360 Millionen (US) Dollar, kann nicht schnell getroffen werden. Noch haben wir Ausrüstung, um unseren Auftrag zu erfüllen. In einem Jahr sieht das anders aus“. informiert der General der Luftwaffe.

Das Projekt sieht den Kauf von 12 Abfangjäger vor, um den paraguayischen Luftraum wirkungsvoll zu schützen. Diese Flugzeuge können auch als Trainingsflugzeuge eingesetzt werden, so der General.

Er informiert auch, dass es hier ein Projekt in Zusammenarbeit mit der argentinischen Luftwaffe gibt. Die neuen Radaranlagen sollen den gesamten Luftraum von Paraguay abdecken, diese sollen mit den der Nachbarländer verbunden sein und die zivilen Radareinrichtungen der Dinac mit einbinden.

Es werden auch 12 Abfangjäger, vom Typ Tucan T-27, brasilianischer Herkunft gefordert, diese sollen die Aufgabe übernehmen, die nationalen Bedürfnisse, wie die Bekämpfung des Schmuggels, oder der Unterbindung des  Drogentransportes nachkommen. Diese Flugzeuge würden je vier Stück in Mariscal Estigarribia, Concepcion und Coronel Oviedo stationiert werden, um mit dieser Nord-Süd Achse ganz Paraguay abzudecken.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes, ist der Kauf von Transportmaschinen. Diese sollen gerade im sekundären Einsatz Verwendung finden, z. B: Katastrophenschutz. Hier ist der Kauf von spanischen Transportmaschinen des Typs Caza 212 geplant.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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