Mangel an Arbeitsmöglichkeiten und Armut verstärken den Vormarsch der organisierten Kriminalität

Asunción: Ein neuer Bericht deckt sich mit den berüchtigten Fällen von Drogenhandel und Geldwäsche wie denen von A Ultranza. Er zeigt, dass die Wahrnehmung der Bürger darin besteht, dass die organisierte Kriminalität zunimmt.

Die Besorgnis über das Vordringen der organisierten Kriminalität, die Verbindungen zu politischen Sektoren und Staatsbeamten unterhält, wächst. Aus dem Bericht geht hervor, dass eine Mehrheit der Bürger davon ausgeht, dass die organisierte Kriminalität im Land in den letzten Jahren zugenommen hat.

Die Daten sind Ergebnisse über den Vormarsch der Kriminalität im Rahmen des Programms zur Stärkung der Handlungsweise des Gerichtshofs für Wirtschaftskriminalität, Korruptionsbekämpfung und organisierte Kriminalität.

Man geht davon aus, dass es bei den Maßnahmen zur Bekämpfung der Geißel nicht um eine Verschärfung der Strafsanktionen geht, sondern vielmehr um die Schaffung von Arbeitsplätzen, insbesondere für junge Menschen und die Bekämpfung der Armut.

Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass die organisierte Kriminalität in den letzten drei Jahren ihre Aktivitäten im Land verstärkt hat.

Ursachen

Die Menschen glauben, dass es Faktoren gibt, die die Entwicklung der organisierten Kriminalität fördern. Es sind drei Ursachen, die den Mangel an Arbeit und Chancen an erster Stelle nennen (53 %); zweitens Armut (38 %); und an dritter Stelle der Mangel an Bildung (32 %).

Offensichtlich lässt sich aus der Analyse ableiten, dass diese Wahrnehmung mit den berüchtigtsten Ereignissen zusammenfällt, bei denen die organisierte Kriminalität der Protagonist ist. Tatsächlich wurde in den letzten Jahren seit der Operation Ultranza der größte Schlag gegen die organisierte Kriminalität verzeichnet. Andere, wie der Fall Darío Messer, Geldwäsche sowie weitere, über die fast regelmäßig von den Medien berichtet wird, sind ebenfalls Quellen, auf die Bürger zurückgreifen, um sich zu informieren und die darüber hinaus Auswirkungen auf ihre Wahrnehmung haben.

Tatsächlich stellt der Bericht drei kriminelle Organisationen in der Reihenfolge ihrer Bedeutung als die den Bürgern am besten bekannten vor: First Capital Command (PCC), Clan Rotela, der seine Fähigkeit unter Beweis stellte, das größte Gefängnis des Landes zu kontrollieren: Tacumbú. Drittens erscheint das Comando Vermelho.

Ursachen und Handlungsweise

Obwohl die institutionelle Korruption von Polizei, Staatsanwälten und Richtern als Nährboden für die Entstehung dieser Gruppen genannt wird, gehen die Bürger eindeutig davon aus, dass es andere Ursachen wie Arbeits- und Bildungsmangel sowie Armut gibt.

Die Mehrheit der Bürger fordert als wichtigste Maßnahmen zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität die Bereitstellung von Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen (41,7 %) und eine ernsthafte Bekämpfung der Armut (36,3 %). Danach folgen Maßnahmen zur Reform öffentlicher Institutionen und die Absetzung korrupter Polizisten.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Mangel an Arbeitsmöglichkeiten und Armut verstärken den Vormarsch der organisierten Kriminalität

  1. Niemand kann heute mehr einen Lateinparaguayer Arbeit geben denn die sitzen zusammen mit einer Handvoll Winkelanwälten mit denen sie ihren Arbeitgeber in die Pfanne hauen wollen. Lateinparaguayer sind als Arbeitnehmer kaum mehr vermittelbar da sie meist nur auf Entschädigungsgelderpressung aus sind. Sie versuchen dann so von einem Arbeitgeber zum anderen zu hüpfen mit der Absicht diesen finanziell zu erpressen, der Firma Schaden zuzufügen und dann noch mit Besetzungen zu drohen. Das passiert immer häufiger.
    Indianer tun sowas nicht, auch nicht Deutschbrasilianer oder Deutsche und auch nicht Mennoniten. Probleme bereiten immer nur die Lateinparaguayer.
    Sie werden sehen daß etwa 99% der Kriminellen in Paraguay Lateinparaguayer sind. Man sieht niemals bis kaum jemals einen Deutschen, Mennoniten, Indianer oder Deutschbrasilianer als Kriminellen.
    Kriminelle sind immer Lateinparaguayer, d.i. Mestizos von Spaniern und dem Guaraniindianerstamm.
    Dann wiederum unter den Lateinparaguayern haben die Kriminellen meist nicht klassische Lateinparaguayische Familiennamen, sind also irgendwie Zugewanderte von anderswo.
    Die Kriminellen waren meist zu irgendeinem Zeitpunkt Arbeiter und Angestellte. Man hatte also Kriminelle als Arbeiter angestellt die nur noch nicht verurteilt waren und die in Zukunft kriminell werden würden.
    Der größte Prozentsatz der Kriminellen dürfte aus den Departamenten Concepcion und San Pedro stammen – den linken und liberalen Hochburgen. Stellen sie also niemals Lateinparaguayer an die aus diesen Departamenten stammen. Es ist besser die werden gleich kriminell als sich noch lange als Arbeiter halbherzig zu versuchen um nachher doch Probleme zu machen und dann am Ende doch hauptberuflich der hehren Zunft der Berufskriminellen beizutreten.
    Kriminell werden sie meist als Arbeiter im Arbeitsverhältnis wo sie die Polizei sondieren wie “streng” die im Problemfall sein würde und diese haben sowieso immer Anwälte auf der Kurzwahl bereit. Dann machen sie jedem Arbeitgeber Probleme (meist machen sie disminucion del ritmo de trabajo, gehorchen nichts, Dinge passieren nicht, lügen und machen Sabotage) um dann zu behaupten es stünde “Wort gegen Wort”. Kriminelle Beamte des Arbeitsministeriums geben diesen angehenden AZUBIS der Kriminalität dann immer recht und am ende hat sich der Extorsionist sich finanziell gesundgestoßen so daß er dann vollends eine kriminelle Laufbahn hauptgeschäftlich einschlägt.
    Kriminelle werden meist mit Hilfe des Arbeitsgesetzes und Beamte des Arbeitsministeriums herangelernt und herangebildet indem sie diese mit ihren kriminellen Machenschaften durchgehen lassen. Das Arbeitsgesetz das komplett kommunistisch ist in Paraguay bringt vor allem diese Kriminellen hervor.
    Also 99% der Kriminellen sind Lateinparaguayer. 100% der Polizeibeamten sind Lateinparaguayer und 100% der Beamten des Staates sind Lateinparaguayer. Daher gibt es da eine Komplizenschaft zwischen der Ethnie der Lateinparaguayer und zwar Polizei schützt die kriminellen “compatriotas” und die Beamten sind kommunistisch und protegieren auch die kriminellen Lateinparaguayer. Das ganze dreht sich im Zirkel um die Ethnie der Lateinparaguayer die sich gegenseitig protegieren und “autores morales” und Komplizen sind.
    Daher sieht man kaum bis niemals einen Indianer, Mennoniten, Deutschen, Deutschbrasilianer, Angloamerikaner als Kriminellen sondern es sind immer Lateinparaguayer weil die sich gegenseitig innerhalb ihrer Ethnie in Komplizenschaft schützen, seilschaftlern und protegieren.
    Das Problem der Kriminalität sind die Lateinparaguayer und daß diese Ethnie alle Polizisten, Politiker und Beamte zu 100% im Land stellen. Deshalb nimmt die Kriminalität immer weiter zu.
    Aus dem Grund hatte der Zar die Kosaken die eine eigenständige Ethnie waren und die die anderen Ethnien im Russischen Reich zusammensäbeln mußten weil sie nicht von den anderen Ethnien waren sondern apart. Der polnische König holte immer die moslemischen Tataren aus der Krim und Tataristan um seine protestantischen Bürgen deutscher Nation ermorden zu lassen (die katholischen Polen folgten wohl diesem des Königs Wunsch nur ungern bis kaum). In Siebenbürgen wurde der ungarische Adel als “eigentständige Nation” in der Verfassung angesehen und gehalten – die säbelten dann die anderen Ethnie nieder und verbrüderten sich nicht mit “dem Feind”.
    Das Problem ist in Paraguay die Verbrüderung der lateinparaguayischen Ethnie zwischen Kriminellen, Polizei und Beamten.
    Wollen sie den Kriminellen ein Ende bereiten müssen sie die Amerikaner rufen um hier die Funktion der Polizei und schnellen Eingreiftruppe zu übernehmen – eine ganz andere Ethnie.

    19
    13
  2. Ja dem Stimme ich zu! Problem sind der Haufen Anwälte die lieber Studiert haben als zu Arbeiten und nun ein Markt an Anwälten da ist der einfach zu aufgebläht ist und für Viele keine Arbeit da ist. Darum erzählen sie den Paraguayern das sie Rechte haben gegen ihren Patron und der Zahlen muss bei der oder der Situation. Am Ende hat der Paraguayer keine Arbeit und ein bisschen Geld aber den Reibach haben die Anwälte gemacht.
    Dann kommt noch der Mindestlohn dazu weil Steuern und Preise Mafia mäßig kontrolliert werden und somit das Problem auf denen Abgeschoben wird die etwas haben. Bei Früher 3 Arbeiter muss der Chef Heute Anderthalb entlassen damit sein Betrieb keinen Schaden nimmt durch Steuerlast, Mindestlohn und Wettbewerb er kauft dann lieber Maschinen die dann die Arbeit für 5 tuen. Das ist auch richtig so denn warum soll ein Fleißiger für das Versagen der Politik zahlen?

  3. Ich gebe meinen Vorrednern zu 100% Recht.
    Diese Winkeladvokaten, die auf Gewinnbeteiligung arbeiten, sind eine Pest!
    Und der Kläger hat keine Unkosten, denn er muss dem Anwalt nur dann Geld geben, wenn der etwas für ihn herausschlagen konnte.
    Leider bekommen die Arbeiter und Angestellten meistens Recht. Denn die Anschuldigungen gegenüber dem Arbeitgeber können noch so absurd sein, die Richter glauben ihnen und verurteilen den bösen Jefe zu Entschädigungszahlungen, die jenseits von Gut und Böse sind.
    Die Arbeitnehmer haben nur Rechte, aber keinerlei Pflichten.
    Beim Arbeitgeber ist es genau umgekehrt.
    Selbst wenn man den diebischen Arbeiter mit der Hand in der Kasse erwischt und das sogar per Video belegen kann, muss man dem Dieb noch den Aguinaldo bezahlen und noch eine Abfindung obendrauf, nur um ihn los zu werden.
    Die Arbeitnehmer dürfen vor Gericht als Zeugen bringen, wen sie wollen, auch Verwandte.
    Der Arbeitgeber darf das nicht.
    Bei dem zählen Verwandte als befangen.
    .
    Zum Zweiten sehen die ehrlichen Arbeitnehmer – auch die gibt es – doch jeden Tag aufs Neue, daß sich Fleiß und Ehrlichkeit nicht auszahlt.
    Am besten verdienen und leben doch die Verbrecher!
    Die erzielen mit minimalem Aufwand – und hier auch noch mit kaum vorhandenem Risiko, dafür bestraft zu werden – binnen kürzester Zeit hohe Einnahmen.
    Der Ehrliche und Fleissige war und ist doch immer der Dumme.
    Und das wird sich wohl nie ändern.
    Leider.

    10

Kommentar hinzufügen