Marihuana Kultivierung steigt weiter an

General Resquín: Die Stadt in der Provinz San Pedro ist Spitzenreiter mit seiner Produktion des verbotenen Krautes. Jedes Jahr werden mehr freie Flächen gerodet um noch mehr Marihuana anpflanzen zu können, was für den brasilianischen Markt bestimmt ist. Die Flächen haben sich bis in die deutsche Kolonie Nueva Germania wie auch nach Santa Rosa de Aguaray und Choré ausgeweitet.

Gestern wurden erst wieder fünf Hektar im Ortsteil Cocuerá von Choré zerstört. Bei einer groß angelegten Marihuana Zerstörung im vergangenen Jahr war der Bürgermeister von General Resquín nicht bereit die Behörden zu unterstützen und erklärte, dass Marihuana das Standbein eines jeden ehrlichen Bauern im Norden ist.

Der Distrikt von Gral. Resquín bleibt das größte Marihuana Produktionszentrum des Landes während Santa Rosa de Aguaray zum Verteilerzentrum für das Kraut geworden ist.

Nachdem sich weitere Städte den landwirtschaftlichen Aufschwung nicht entgehen ließen ist die ganze Zone zwar finanziell besser gestellt jedoch frei von Touristen, da der Anbau illegal ist und Neugierige unerwünscht sind.

Die Durchschnittsgröße einer Marihuana-Parzelle beträgt 50.000 Quadratmeter. Pro Kilogramm getrocknetem „Gras“ bekommen sie zwischen 20.000 und 25.000 Guaranies (5 Euro), was im Gegensatz zum Anbau von anderen Feldfrüchten besser bezahlt ist da drei Mal jährlich geerntet werden kann.

Der Kampf gegen das Marihuana wird unterbrochen durch ständigen Austausch von Polizisten und Staatsanwälten. Zum einen lassen sich einige schmieren und zum anderen werden sie vorbeugend ausgetauscht. Jedoch sollte insgesamt die Anzahl der Staatsanwälte steigen. Durch die Abgelegenheit der zweiten Provinz des Landes sind auch finanzielle Unterstützungen selten zu bekommen.

(Wochenblatt / Abc)

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3 Kommentare zu “Marihuana Kultivierung steigt weiter an

  1. Man vermisst etwas im Artikel. Vorbeugend ausgetauscht werden Staatsanwälte, wenn sie wirklich glauben etwas dagegen unternehmen zu müssen, ansonsten haben sie einen sicheren Job.

    Jedes Stück Land wo angebaut wird, kann heute, wie jedes Kind weiss, mittels moderner Technologie ausgekundschaftet und die Besitzer zur Rechenschaft gezogen werden. Es wird aber nicht gemacht. Warum wohl?

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