Marina Cué gehört dem Staat

Asunción: In einem öffentlichen Schreiben versicherte das Institut für ländliche Entwicklung (Indert) kategorisch, dass die Ländereien von Marina Cue dem Staat gehören.

Auf diesem in der Provinz Canindeyú gelegenem Gebiet, starben bei einer Räumungsaktion im Juni 2012, erbeten durch die Familie Riquelme bzw. Campos Morombí, insgesamt 17 Personen, darunter 6 Polizisten.

Auf insgesamt zwei Dekrete wird sich in dem Schreiben bezogen, die Klarheit über die Situation bringen sollen. Zum einen ist dies die N° 29.394 aus dem Jahr 1987, mit welchem die Schenkung von 2.000 ha an den Staat durch die Firma Industrial Paraguaya S.A. akzeptiert wurde und zum anderen die N° 3.532 aus dem Jahr 2004, wo das Grundstück zu sozial-interessant deklariert und zum Transfer an das Indert kostenlos bereitgestellt wird.

Eine Wochen nach dem „Massaker von Campos Morombí“ wurde Fernando Lugo vom Posten des Staatspräsidenten mittels einem Express Amtsenthebungsverfahrens enthoben. Die Familie des verstorbenen Colorado Politikers, Blas Riquelme, der die Ländereien von Alfredo Stroessner geschenkt bekam, kämpft weiterhin um das Landstück. Endgültige Urteile muss die paraguayische Justiz formulieren.

(Wochenblatt / Abc / Última Hora)

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