Asunción: Marito beabsichtigt neben der Stärkung der nationalen Identität auch die Förderung nationaler Bräuche zusammen mit einer guten Stück Patriotismus und Vaterlandsstolz.
Für Mario Abdo Benitez, der ab 15. August 2018 Präsident des Landes sein wird, ist Kultur ein Entwicklungsfaktor, in den während seiner Amtszeit investiert werden soll.
Insgesamt vier Punkte sollen umgesetzt werden:
1) Stärkung der kulturellen Identität
2) Beibehaltung und Hochachtung vor dem kulturellem Erbe des Landes
3) Recht auf Kultur in verschiedener Bandbreite garantieren
4) Berechnung kultureller Aktivitäten im Bruttoinlandsprodukt
Um diese Vorsätze umzusetzen soll zusammen mit dem Tourismussekretariat, dem Bildungsministerium, dem Finanzministerium sowie den Stadtverwaltungen strategische Allianzen geschlossen werden, damit mehr Kultur angeboten werden kann.
Für Mario Abdo Benítez haben Vorgängerregierungen viel zu wenig getan, um die paraguayische Kultur den Platz zu geben, den sie verdient. Diese angehäufte Schuld an der Bevölkerung will man nun begleichen und nebenbei international auf sich aufmerksam machen.
Wochenblatt / Última Hora











Christian2005
Wenn von Patriotismus und Vaterlandsstolz geredet wird, gehen bei mir immer die Alarmglocken an.
Roberto
Richtig… hatten wir das nicht schon einmal in anderen Laender?
Rodolfo
Jene Politiker in Paraguay, die am lautesten von Patriotismus und Vaterlandsliebe reden, waren in den letzten Jahrzehnten stets die, welche dabei immer daran dachten das Land und die Bevölkerungsmehrheit rücksichtslos auszunutzen und zu betrügen, um sich ohne Scham die eigenen Taschen zu füllen.
Simplicus
Schon interessant. Da ist Marito noch nicht einmal im Präsidentenamt und verkündigt, daß er es als eine sehr wichtige Aufgabe ansehe, den Patriotismus und die Vaterlandsliebe zu stärken. Dagegen keine Rede von Stärkung des kranken Medizin- und Krankenhaussystems, dem Schul- und Bildungssystem, dem Kampf gegen die zunehmende Umweltverschmutzung und dem Kampf gegen die EPP sowie ganz allgemein gegen die Seuche der Korruption. Die Erfahrungen lehren, daß insbesondere in Staaten der Dritten Welt immer dann der Patriotismus und die Vaterlandsliebe hervorgehoben wurden, um von den eigentlich Problemen abzulenken. Und wie schnell werden dann Kritiker und evtl. sogar Minderheiten als „unpatriotisch“ und „Vaterland schädigend“ diffamiert und evtl. sogar verfolgt. Man muß das alles erst einmal abwarten was Marito in Wirklichkeit damit bezweckt. Für sich allein genommen ist gegen einen vernünftigen Patriotismus und die Vaterlandsliebe nichts einzuwenden. Gerade wir als Deutsche wären froh, wenn solche Themen öffentlich behandelt werden könnten, ohne daß man als Deutscher gleich als Rechtsradikaler, Ausländerfeind usw. hingestellt wird. Den Deutschen wird ja geradezu in einer Art Gehirnwäsche seit Jahrzehnten das Denken in nationalen Kategorien ausgetrieben und jeder der es wagt dies dennoch zu tun an den Pranger und vor Gericht gestellt. Besonders unter der Merkelschen CDU hat diese Hatz einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. (siehe Flüchtlingspolitik und schleichender Islamisierung)
Ghostbuster
Sehr guter Kommentar!
Profi Marke Ich
Finde auch guten Kommentar. Nationalhymne singen und tanzen haben sie schon seit Jahrhunderten bis heute mit Gewichtung mal Hundert gegenüber Mathematik. Paraguay hätte wichtigere Probleme zu löschen (wie von Ihnen aufgezählt).