Mennonit sorgt für Suspendierungen bei Straßenpatrouille

Pozo Colorado: Zwangsversetzt in den Chaco unterließ Domingo Méndez Cáceres es nicht, weiterhin unbescholtene Autofahrer zu erpressen. Nun werden er und eine Kollegin untersucht.

Carlos Hiebert Dueck tat gut daran die Kontrolle durch die Straßenpatrouille unbemerkt zu filmen, als er am 23. September auf Höhe von km 290, Transchaco, angehalten wurde. Darauf zu sehen waren Domingo Méndez Cáceres und die Hilfsinsprektorin Clara Noemí Alvarenga Godoy. Beide müssen nun so lange in den “Freezer“, bis der Fall untersucht und Gras über die Sache gewachsen ist. Eine endgültige Entlassung ist unwahrscheinlich, umso mehr eine neue Zwangsversetzung.

Laut einem Schreiben, was die Straßenpatrouille gestern veröffentlichte, wird eine interne Untersuchung die Verantwortlichen zur Verantwortung ziehen und wenn nötig die Hilfe der Staatsanwaltschaft in Anspruch nehmen. Ebenso stand in dem Kommuniqué, dass die Kontrolle wegen fehlendem Führerschein, kaputtem Bremslicht und Fehlen einer Spezialgenehmigung (zum Transport von Maschinen) fehlte. In Verteidigung der beiden vom Dienst Suspendierten, ist dies auf dem Strafzettel mit der Nummer 182.892 zu finden, den die Hilfsinsprektorin Clara Noemí Alvarenga Godoy ausgestellt hat. Dieses Bußgeld wurde laut Register auch eingenommen.

Ob dies nachträglich angelegt und einbezahlt wurde oder tatsächlich Teil des Betrugs war ist noch nicht vollständig geklärt. Zudem wurde Arsenio Erico Recalde Bolaños neuer Chef der 4. Einsatzzone und ersetzt damit Domingo Méndez.

Im Schreiben steht zudem, dass die Straßenpatrouille bis zur Aufklärung des Falles die Untersuchungen weiterführt. Eine Buchprüfung vor Ort soll ebenso mehr Klarheit bringen.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentare zu “Mennonit sorgt für Suspendierungen bei Straßenpatrouille

  1. Kicher.
    Hat irgend jemand schon erlebt, dass eine Busse ohne Coima, also korrekt erledigt wurde?
    Ich in 22 Jahren noch nicht.