Mennoniten, wieder Opfer von Viehdieben

Colonia Mexico: Am heutigen Freitag schlachtete ein Mann eine Milchkuh und fuhr das Fleisch mit einem Lastenmotorrad zu sich nach Hause. Das Opfer, ein Mennonit erstattete Anzeige. Eine Verhaftung folgte wenig später.

Franz Froese Löwen (24) hatte bis zum heutigen Tag eine Milchkuh der Holanda Rasse. Als Froese Löwen Anzeige erstattete kam eine Patrouille auf das Grundstück und man folgte zusammen den Blutspuren des Lastenmotorrades bis ins Haus von Martin Britez Vera, der im nahegelegenen Ortsteil San Blas lebt. Als die Uniformierten ins Haus eindrangen fanden sie einen Gefrierschrank mit frischen Abschnitten sowie Fleischreste am Haken und auf dem Tisch. Der Hauseigentümer wurde umgehend verhaftet.

Anstatt selber Rinder zu züchten bevorzugen es weiterhin einige die Mennoniten zu bestehlen. Mit ihnen zu arbeiten ist auf lange Sicht sicherlich vorteilhafter.

Wochenblatt / Rio Verde New Digital

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4 Kommentare zu “Mennoniten, wieder Opfer von Viehdieben

  1. Kuno Gansz vvon Otzberg

    Antworten

    „…selber Rinder zu zuechten“… Ja auf welchem Land denn wenn der Mennonit wie kuerzlich im Fall Filadelfia den Eingeborenen das Land abjagt.
    Klar sind Viehdiebe eine unangenehme Erscheinung aber viele der Mennoniten sind Grossviehzuechter die es kaum merken wenn ihnen ein Tier fehlt. Der Lehmfussboden der Diebes zeugt von aermlichen Verhaeltnissen und entspringt sicherlich seiner Notsituation. Da auch zum grossen Teil die Viehbarone unilateral die Fleischpreise festlegen und da dieses Land in die Rezession rutscht, so ist Fleisch fuer viele Lateiner, die die meiste Zeit arbeitslos sind, ueberhaupt nicht mehr erschwinglich. Eine Milchkuh zu schlachten ist allerdings doppelt dumm da man anderen Konsumente die Milch vorenthaelt. Allerdings laesst sich eine zahme Milchkuh leicht einfange wo der Cebu „wie der Deibel“ vor seinem Haescher davonlaeuft oder sogar noch angriffig werden kann.
    Mir wurde folgendes von einem meiner Ex Mitarbeiter gemeldet der z.Z. in einem der Ballungszentren nahe Asuncion lebt. Er arbeitet nicht und baut sein eigenes Essen an wie Mandioca, Kartoffeln, Zwiebeln und Bohnen. Davon isst er taeglich und ab und an Fleisch das er vom Geld vergangener Zeitarbeit kauft. Also die Autoalimentation ist doch weit verbreitet unter den Paraguayern die dann kaum vom Arbeiten abhaengig sind. Das Motorrad dass er sich zu meiner Zeit neu kaufte, steht still da kein Geld fuer Sprit da ist. man geht dann halt zu Fuss oder faehrt mit dem Fahrrad. Fernsehen kann man „grati“ schauen im Ballungszentrum von Asuncion, Klimaanlage keine und hoechstens ein Ventilator laesst man dann laufen. Das ist ein normaler Lebensstil eines Paraguayers – man schafft es gut durchs Leben zu kommen auch ohne ein Arbeitnehmerverhaeltnis. In diesem Fall hat dem Lateiner wohl schon mal nach Fleisch gehungert das er sich allerdings in keinem Fall leisten konnte – dieses duerfte ihm ein Jahr lang gereicht haben mit oben beschriebener Autoalimentation.
    Es ist Usus fuer die Lateiner, fuer einige Jahre im Chaco bei den Mennoniten fuer viel Geld sich zu vermarkten als „Arbeiter“ um sich so ein Haeusle im Grossraum Asuncion zu bauen und zudem sich ein Motorrad zu kaufen. Danach steigt der Lateiner ueber zur Autoalimente oder ab und an zu Teilzeitjobs in Villa Hayes, u.a. um sich so etwas Zusatzfleisch zu kaufen. Klappts dann nicht mit den Zeitjobs so wird man zum Veganer und lebt vom eigenen Schrebergarten, schaut den ganzen Tag Fernsehen, werkelt etwas im Garten umher. So wird die Arbeit „zum Muss“ fuer den Lateiner die ihm aus seiner Sicht „vom Alemammm de mierda“ aufgezwungen wird.

    1. Ist ja alles richtig aber wieso zieht man in so ein wildes Land voller Wilder? Um zu jammern? Denkt man, man kann die Wilden hier ganz schnell erziehen?

  2. Ne, vorteilhafter ist stehlen, denn hat das bestimmt nicht zum ersten Mal gemacht, obwohl er für sein nachweislich erstes Mal bestimmt drei Tage Hausarrest bekommen wird, die Mennos sind ja ins Indianerland eingedrungen und nehmen sich was sie wollen und geben den armen gschaffigen Indianern nicht, können auch wieder gehen, Fenster und Türen werden dann gerne ausgebaut zwecks Eigenbedarfs oder Alkohol und Streichhölzer, obwohl im Moment der Müll wegen Regens nur schwer abfackelbar, auch egal, schläft man halt mit den Ratten, die nicht brennen und toter Hund muss neben dem Mittagstisch noch ne weile liegen bleiben bis brennbar.

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